Stimmen zu Besiktas gegen Leipzig

RB Leipzig bei Besiktas Istanbul: Stimmen zum Champions-League-Spiel

Istanbul - RB Leipzig bleibt in der Champions League weiter sieglos. Am Dienstag verloren die Sachsen ihr zweites Spiel beim türkischen Meister Besiktas Istanbul mit 0:2 (0:2). Die Stimmen zum Spiel.

26.09.2017, 22:55
RB-Trainer Ralph Hasenhüttl.
RB-Trainer Ralph Hasenhüttl. dpa-Zentralbild

RB Leipzig bleibt in der Champions League weiter sieglos. Am Dienstag verloren die Sachsen ihr zweites Spiel beim türkischen Meister Besiktas Istanbul mit 0:2 (0:2). Die Stimmen zum Spiel.

Ralph Hasenhüttl (Trainer Leipzig): „Ich muss der Heimmannschaft gratulieren, sie hat das Spiel in der ersten Halbzeit gewonnen. Wir haben die Partie vor allem gegen die Atmosphäre verloren. Das war für den einen oder anderen Spieler zu viel. In der zweiten Hälfte haben wir eine Reaktion gezeigt und angedeutet, dass wir auch anders spielen können. Timo Werner hatte Kreislauf- und Atemprobleme, deshalb musste er vom Platz. Naby Keita habe ich wie Willi Orban vom Feld genommen, weil beide Rot-gefährdet waren. Aber Naby war heute nicht gut, vielleicht wäre es besser gewesen, ihn nicht zu bringen. Wir wollten eigentlich mit Mut von Anfgang an spielen, das war der Matchplan. Aber einige Spieler haben das nicht umsetzen können. Man sieht in solchen Partien, wer solche Spiele annimmt und wer nicht. Dayot Upamecano, Stefan Ilsanker oder Marcel Sabitzer haben es angenommen.”

Zum Flutlichtausfall: „Vielleicht hat das denen geholfen. Das darf normal in der Champions League nicht passieren. Das war eine Drangperiode für uns. Aber wir hatten zu wenig Torschüsse, die wirklich präzise waren.”

Willi Orban (Kapitän RB Leipzig): „In der ersten Hälfte waren wir nicht in der Lage dagegenzuhalten. Da waren wir überrascht von der Atmosphäre, das hat uns sehr zu schaffen gemacht. Man hat gemerkt, dass diese junge Mannschaft noch etwas überfordert ist. Das muss man ganz klar sagen. Aber wir können stolz darauf sein, was wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben. Wir waren schon bisschen laut in der Kabine.”

Zum Flutlichtausfall: „Vielleicht hat das denen geholfen. Das darf normal in der Champions League nicht passieren. Das war eine Drangperiode für uns. Aber wir hatten zu wenig Torschüsse, die wirklich präzise waren.”

Stefan Ilsanker (Defensiv-Allrounder RB Leipzig): „Man spielt nicht jedes Wochenende vor einer Kulisse, bei der man auf fünf Meter nix mehr hört. Das ist ein Lernprozess, den haben wir heute teuer bezahlen müssen und versuchen das die nächsten Spiele besser zu machen.”

Peter Gulacsi (Torhüter RB Leipzig): „Es ist schade, wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. Erst nach 15, 20 Minuten haben wir mehr Kontrolle bekommen. Nach dem blöden Tor kurz vor der Halbzeit wird es schwer. Wenn wir mit 0:1 in die Halbzeit gegangen wären, hätten wir noch was geholt. Trotzdem war die zweite Hälfte viel besser und mutiger. So müssen wir weiterspielen.”

Zur Atmosphäre: „Das zu erleben ist etwas anderes als sich darauf vorzubereiten. Aber ich glaube nicht, dass die erste Hälfte mit der Atmosphäre, sondern mit unserer Leistung zu tun hat. Wir haben einfach nicht das gemacht, was wir uns vorgestellt haben. Wir wollten nach zwei Spielen mehr Punkte haben, aber es ist noch alles offen. Wir müssen jetzt in den zwei Spielen gegen Porto Punkte holen. Wer in dieser Gruppe ein, zwei Spiele gewinnt, kann sofort in eine viel bessere Position kommen.”

Lukas Klostermann (Rechtsverteidiger RB Leipzig): „Wir haben in der ersten Hälfte nicht das gezeigt, was wir können und auch nicht das, was wir uns vorgenommen haben. In der zweiten Hälfte sind wir den beiden Toren hinterhergelaufen. Wir haben dann mehr Druck gemacht, leider das Tor nicht getroffen. Aber die zweite Hälfte kann uns Mut machen für die nächsten Spiele. Wenn wir punkten, können wir durchaus oben dranbleiben. Aber eine gute Halbzeit reicht auf dem Niveau absolut nicht. ”

Emil Forsberg (Offensivspieler RB Leipzig): „Wir haben in der zweiten Hälfte mutig gespielt, müssen die Chancen besser nutzen. Die Stimmung war überragend und hat uns auch ein bisschen beeindruckt. Aber wir hatten nicht das Gefühl, dass wir das Spiel nicht gewinnen können. Wir waren in den zweiten 45 Minuten die bessere Mannschaft.”

(mz)