DHB-Vizepräsident Hanning zögert mit Kandidatur für Europas Handball-Regierung

Wien
Einen Tag vor dem entscheidenden Kongress hat Bob Hanning seine Kandidatur für Europas Handball-Regierung überraschend offen gelassen.
„Es bedarf noch vieler Gespräche. Im Anschluss daran werde ich mich in Rücksprache mit dem Deutschen Handballbund und der Bundesliga erst entscheiden, ob ich mich zur Wahl aufstellen lasse“, sagte der DHB-Vizepräsident der Deutschen Presse-Agentur.
Kurz zuvor hatte der DHB den 53-Jährigen auf seiner Homepage noch als einen von insgesamt zwölf Kandidaten für die drei zu vergebenen Posten in der Exekutive der Europäischen Handballföderation (EHF) vorgestellt. Das mächtige Gremium beschließt unter anderem Regeländerungen und den europäischen Handball-Kalender. Hanning hatte seine Kandidatur schon im vergangenen Winter öffentlich gemacht, kurz vor der Wahl an diesem Freitag zögert er nun.
„Viele Länder aus verschiedenen Regionen beanspruchen Positionen. Es muss ausgewogen sein“, erklärte der Geschäftsführer des Bundesligisten Füchse Berlin die komplizierten Gespräche im Hintergrund.