Stimmen zur HFC-Niederlage in Köln

Schnorrenberg: „Es wird bis zum Schluss eng bleiben“

Am 32. Drittliga-Spieltag hat der Hallesche FC mit 0:2 (0:1) bei Viktoria Köln verloren. Was sagen Trainer und Protagonisten zum Spiel und zum Ergebnis? Wir haben die Stimmen gesammelt.

Florian Schnorrenberg (HFC-Trainer): „Viktoria ist eine extrem spielstarke Mannschaft und wir haben heute bei unserem Ballbesitz zu viele leichte Fehler gemacht. Offensiv haben wir im letzten Drittel oft die falsche Entscheidung getroffen, da waren wir nicht konsequent und haben Chancen hergegeben. Wir haben ganz ordentlich mitspielen können, aber Viktoria war die gefährlichere Mannschaft. Wir wissen, dass wir im Abstiegskampf sind, es wird bis zum Schluss eng bleiben.“

Olaf Janßen (Viktoria-Trainer): „Ich bin superglücklich. Hätte mir jemand gesagt, dass wir sechs Spieltage vor Ende schon 46 Punkte haben - ich hätte ihn für verrückt erklärt. Die Art und Weise, wie wir als Mannschaft spielen, macht schon Freude. Wir hatte heute alles im Griff, haben das Spiel kontrolliert und am Ende noch mehrere Großchancen liegenlassen.“

Jonas Nietfeld (HFC-Kapitän): „Viktoria ist eine super Mannschaft, die gerade richtig gut in Form ist. Wir haben in der ersten Halbzeit auch ein, zwei Chancen, um ein Tor zu machen, dann läuft es anders. Aber das haben wir nicht geschafft und das war heute der Unterschied. Wir haben viel investiert, aber Viktoria hat das gegen unser Pressing spielerisch oft gut gemacht. Darum waren sie heute besser als wir. Aber wenn wir die Intensität von heute ins nächste Spiel gegen Verl mitnehmen und noch besser als Team zusammenarbeiten, können wir da wieder punkten.“

Marcel Risse (Viktoria-Mittelfeldspieler): „Nach einem Sieg ist man immer glücklich, besonders wenn man so eine Idee von Fußball auf den Platz, wie wir sie haben. Wir setzen um, was wir uns vornehmen und werden jetzt Woche für Woche belohnt. Das macht extrem Spaß.“ (mz/Quelle: Magenta Sport)