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Fußball  Fußball : Staffel 7 ist noch ausgeglichener besetzt

16.08.2019, 08:51
Der BSC 99 Laucha vor der neuen Landesklasse-Saison - hinten v. l.: Co-Trainer René Villmann, Alexander Saal, Lars Porse, Johann Thieme, Mirko Krüger, Christopher Schumann, Chris Karl, Mario Bothe, Thomas Elste, Trainer Ronny Starch; vorn, v.l.: Steven Walther, Patrick Hoffmann, Lucas Sielaff, Tobias Schöneburg, Robert Reis, Maximilian Handt, Lucas Hoffmann, Alexander Paloch. Bereits am Freitagabend, 18 Uhr, spielen die Glockenstädter beim ESV Herrengosserstedt.
Der BSC 99 Laucha vor der neuen Landesklasse-Saison - hinten v. l.: Co-Trainer René Villmann, Alexander Saal, Lars Porse, Johann Thieme, Mirko Krüger, Christopher Schumann, Chris Karl, Mario Bothe, Thomas Elste, Trainer Ronny Starch; vorn, v.l.: Steven Walther, Patrick Hoffmann, Lucas Sielaff, Tobias Schöneburg, Robert Reis, Maximilian Handt, Lucas Hoffmann, Alexander Paloch. Bereits am Freitagabend, 18 Uhr, spielen die Glockenstädter beim ESV Herrengosserstedt. Torsten Biel

Naumburg - In der Landesklasse, Staffel 7, wird die Saale-Unstrut-Finne-Region in der neuen Saison, die am Freitag, 18 Uhr, mit dem Derby Herrengosserstedt - Laucha beginnen wird, weiterhin von drei Teams vertreten.

FC RSK Freyburg: Das in der vergangenen Saison als Ranglistenvierter bestplatzierte hiesige Team (punktgleich mit dem 1. FC Zeitz/3.) hatte in der Vorbereitung auf das neue Spieljahr immer wieder mit arbeitsbedingten Ausfällen zu kämpfen - neben den auftretenden Wehwehchen und privaten Verpflichtungen. Und so wird RSK-Trainer Thomas Kirchhoff zum Saisonstart am Sonnabend beim SV Großgrimma auf die beruflich verhinderten Routiniers Patrik Borchmann, Lennard Meyer und Chris Linge sowie auf Leo Apolle (Urlaub) und den verletzten Paul Staps verzichten. „Da müssen eben wieder unsere bisherigen A-Junioren, die schon in der vergangenen Serie ausgeholfen haben, in die Bresche springen“, so Coach Kirchhoff. Zu Letztgenannten gehört zum Beispiel sein Sohn Till, aber auch Tom Krumbholz, der zuletzt für den Nachwuchs des HFC und des VfL Halle auflief, bereits seit dem vergangenen Winter wieder in Freyburg, aber erst ab morgen für die Jahnstädter spielberechtigt ist. „Es wäre wünschenswert, wenn wir wie im Vorjahr oben mitspielen könnten. Aber mit Leuna, Zeitz und Nessa, die - im Gegensatz zu uns, die wir kein Geld in die Hand nehmen - viel investiert haben, sowie den Merseburgern, Braunsbedraern und Großgrimmaern gibt es eine Menge ambitionierter Teams“, so Thomas Kirchhoff. Für ihre anstehenden Heimpartien (die erste ist am 31. August gegen die SG Spergau) haben die Freyburger den Kunstrasenplatz im Jahnsportpark als Spielstätte angemeldet. Auf dem Rasen toben sich erst einmal die Turner aus. Dort wurden zuletzt 36 Verankerungen für Turngeräte installiert (Tageblatt/MZ berichtete). Der Platz ist vorerst nicht bespielbar.

BSC 99 Laucha: Nachdem es im Sommer vergangenen Jahres bei den Glockenstädtern mit Lucas Sielaff vom FC ZWK Nebra nur einen echten Neuzugang gegeben hatte, haben sich vor der Saison 2019/20 gleich drei Spieler beim BSC angemeldet. Maximilian Handt wohnt bereits seit drei Jahren in Laucha und wechselt nun vom Kreisoberligisten Motor Zeitz eine Etage höher in seine Wahlheimat. Ebenfalls aus dem Burgenland-Oberhaus, vom FSV Grün-Gelb Osterfeld, sind Mirko Krüger und Chris Karl zum Tabellensechsten der abgelaufenen Serie gekommen. „Alle drei sind feine Kerle, die auch mit einer guten Trainingsbeteiligung aufwarten“, sagt Coach Ronny Starch, der ab sofort von René Villmann assistiert wird. Nicht nur wegen der Platzierung in der Meisterschaft war die vergangene Saison für die Lauchaer sehr erfolgreich verlaufen. Schließlich hat Starchs Team den Burgenlandpokal gewonnen. Und zum offiziellen Start in die neue Saison holte der BSC - „wenngleich vielleicht etwas glücklich“, wie der Trainer meint - auch den Supercup gegen den Burgenlandmeister und künftigen Landesklasse-Konkurrenten VfB Nessa. Das bevorstehende Spieljahr werde wohl schwerer, denn die Staffel 7 sei mit Nessa, Spergau, Merseburg, Vorjahresvize Leuna und Absteiger Braunsbedra sowie auch den anderen Teams sehr ausgeglichen besetzt, glaubt Ronny Starch.

ESV Herrengosserstedt: Trainer Oliver Janicke gibt als vorrangiges Saisonziel aus, die jungen Kräfte aus der eigenen A-Jugend im Männerbereich zu integrieren. „Sie haben auch schon in der vergangenen Serie gezeigt, dass sie sich gut im Kader unserer Landesklasse-Mannschaft behaupten können und bereits wichtige Stützen geworden sind“, so der Coach des Vorjahreszehnten. Dies sei auch beim Sieg gegen Spora im Burgenlandpokal deutlich geworden. Der Verein habe im Nachwuchsbereich großes Potenzial. Dieses gelte es zu nutzen. „Eine gute Mischung aus diesen jungen, talentierten Spielern und unseren erfahrenen Akteuren wird wichtig für ein erfolgreiches Abschneiden sein“, sagt Janicke, der so schnell wie möglich die benötigten Punkte einfahren will, um mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben.  (tok/hob)