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E-Sports in Wittenberg E-Sports in Wittenberg: Schüler-Team verpasst das Viertelfinale

19.01.2021, 12:28
Das Ergebnis
Das Ergebnis Fuchs

Wittenberg - Die E-Sport-Schulmeisterschaft Splatoon 2 tritt in ihre entscheidende Phase. Nach der Vorrunde, in der ein Team des Lucas-Cranach-Gymnasiums (LCG) gegen das Mannesmann-Gymnasium aus Duisburg die Segel streichen musste, stand nun das Achtelfinale an. Mit dem Mathematikkurs 11 war dabei noch eine Mannschaft der Piesteritzer Bildungseinrichtung am Start. Wer zuerst zwei Spiele für sich entscheidet, zieht ins Viertelfinale ein.

Nur individuelles Training

Die Rahmenbedingungen für die Vorbereitung waren dabei angesichts des Lockdowns eher suboptimal. Alle Absprachen mussten über Handy oder Internet erfolgen. Dabei half das im LCG verwendete Programm MS-Teams, zu dem alle Schüler einen kostenlosen Zugang haben, durchaus. Ebenso erfolgte das Training eher individuell von zuhause, so dass es schwierig war, eine Teamstrategie auszuprägen.

Dafür gab es aber eine Überraschung. Der erst für das Viertelfinale vorgesehene Livestream wurde nun bereits für das Achtelfinale Realität.

Nicht nur die Moderation der Spiele über Youtube und Twitch-Kanäle überzeugte, sondern auch die damit erzielte Reichweite unterstrich die Verbreitung von E-Sport. Die Partien wurden nicht nur von Hunderten live im Stream verfolgt. Nach zwei Tagen gab es für Achtelfinalbegegnungen bereits fast 10.000 Aufrufe.

Kölner sind ausgebuffter

Das Cranach-Gymnasium traf auf das Georg-Simon-Ohm-Berufskolleg Köln. Dies ist eine Berufsschule mit der Ausrichtung auf IT, Medien und Zukunft. Allein von diesen Ausbildungsrichtungen her waren die Domstädter favorisiert. Dies unterstrichen sie in der ersten Partie. Es zeigte sich, dass die Berufsschüler sowohl von der Strategie her als auch in der Zusammenarbeit als Team erfahrener und ausgebuffter agierten.

Mit 53,9 zu 37,7 Prozent hatten die Kölner deutlich mehr Flächen in der Zufallsarena mit ihrer Farbe markieren können. Die Wittenberger standen unter Zugzwang. Sie mussten das nächste Spiel unbedingt für sich entscheiden, um überhaupt eine dritte Partie bestreiten zu können. Es entwickelte sich in den drei Minuten Spielzeit ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das keinen Sieger erkennen ließ.

Wenige Sekunden vor dem Ende schien es fast, als ob den Piesteritzern der Erfolg gelingen könnte. Mit letztem Einsatz schafften es die Kölner, noch ein paar vom LCG markierte Flächen zu überstreichen. Mit 48,2 zu 45,9 Prozent konnten sie auch ihr zweites Spiel gewinnen und stehen damit im Viertelfinale. (mz)