Treffen auf dem Flugplatz Historische Segelflieger am Himmel über Aschersleben – die Bilder vom Event
Die Oldtimer-Segelflieger-Szene hat sich am Wochenende auf dem Flugplatz in Aschersleben getroffen. Und da gab es einige Raritäten zu sehen.

Aschersleben/MZ - Auf dem Flugplatz in Aschersleben hat sich am Wochenende die Szene der Oldtimer-Segelflieger versammelt. Liebhaber historischer Maschinen aus ganz Deutschland und aus Tschechien kamen zusammen, um ihre Jahrzehnte alten Segler in die Luft zu bringen und Erfahrungen wie auch Geschichten zu teilen.

Das Treffen dieser besonderen Gemeinschaft findet jedes Jahr an einem anderen Ort statt: 2024 in Ranis, zuvor in Bad Berka, diesmal in Aschersleben. Gastgeber war der Luftsportverein Ostharz, der für Gegrilltes, kühle Getränke und reichlich Sitzgelegenheiten sorgte. Auch einige neugierige Ascherslebener nutzten die Gelegenheit, den seltenen Flugzeugen beim Starten und Landen zuzusehen oder sogar selbst mitzufliegen.


Für Aufsehen sorgte das Vater-Tochter-Gespann Steffen und Sophia Dienst aus Bad Berka. Mitgebracht hatten sie eine SG 38, einen einsitzigen Schulgleiter, der ab 1938 in großer Stückzahl gebaut wurde. Der Klassiker der Segelflugausbildung besticht durch seine einfache, günstige Bauweise und das offene Cockpit – ein Erlebnis, das heute nur noch auf solchen Treffen möglich ist.


Eine weitere Rarität zeigte Domenique Langhans aus Brandenburg. Er reiste mit einem britischen Schulungsdoppelsitzer Slingsby T.21 von 1956 an. „Bei dem sitzt man nebeneinander – das ist schon sehr selten“, erklärte er und freute sich über das Interesse des Publikums.


Neben der SG 38 und dem britischen Doppelsitzer waren auch andere historische Typen zu sehen. Die elegante Focke-Wulf Weihe 50 aus den 1930er Jahren zog ebenso die Blicke auf sich wie der robuste Raab Doppelraab aus der Nachkriegszeit. Auch der vielseitige Scheibe A-Spatz und die seltene Siebert Sie 3 sorgten für nostalgische Momente am Himmel über Aschersleben.