Handball-2.Liga

Siebenminütige Schwächephase - DRHV verliert das Ostderby beim HC Elbflorenz in Dresden

Beim 12:14 zur Halbzeit war vor 1.700 Zuschauern noch alles offen gewesen.

Aktualisiert: 09.06.2022, 23:58
Timo Löser tankt sich durch die Dresdner Abwehr.
Timo Löser tankt sich durch die Dresdner Abwehr. Täger

Dresden/MZ/TG - Aufgrund einer siebenminütigen Schwächephase hat Handball-Zweitligist Dessau-Roßlauer HV am Sonntagabend das Ostderby beim HC Elbflorenz Dresden verloren. Nachdem die Gäste beim 12:14-Halbzeitstand noch in Schlagdistanz lagen, kassierten sie zu Beginn der zweiten Halbzeit einen 0:7-Lauf (12:21, 38.). Am Ende verlor Dessau-Roßlau mit 29:35. „Wir haben in dieser Phase den Kopf verloren und alles vergessen, was wir eigentlich wollten", sagte Cheftrainer Uwe Jungandreas nach dem Spiel.

In der ersten Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften noch eine ausgeglichene Partie vor rund 1.700 Zuschauerinnen und Zuschauern, darunter über 100 mitgereiste DRHV-Fans. Die ersten dreißig Minuten hätten bei besserer Chancenverwertung Dessau-Roßlaus auch ausgeglichen enden können. Nach dem deutlichen Rückstand war in Hypothek in den letzten 20 Minuten zu groß.„Gut war aber, dass wir uns danach gefangen haben und wieder aufgestanden sind", sagte Jungandreas, dessen Team wie so oft in den letzten Monaten Moral bewies und noch einmal auf drei Tore verkürzen konnte (54.) - zu etwas Zählbarem reichte es aber nicht mehr.

Am kommenden Samstag bestreitet der DRHV in der heimischen Anhalt-Arena sein letztes Saisonspiel gegen den EHV Aue. Der Klassenerhalt des DRHV steht ebenso fest wie der Abstieg des EHV Aue.