Schöne Geste vor Derby

„Tut mir leid für den HFC“: Baris Atik schickt Genesungswünsche aus Magdeburg

22.09.2021, 13:58 • Aktualisiert: 22.09.2021, 15:32
Fünf Tore und fünf Vorlagen in neun Ligaspielen: Baris Atik ist der überragende Spieler beim 1. FC Magdeburg.
Fünf Tore und fünf Vorlagen in neun Ligaspielen: Baris Atik ist der überragende Spieler beim 1. FC Magdeburg. (Foto: imago images/Eibner)

Halle (Saale)/Magdeburg/dpa/MZ - Die gewaltige Verletzenmisere ist vor dem Sachsen-Anhalt-Derby zwischen Halleschem FC und 1. FC Magdeburg am Freitagabend (19 Uhr im Liveticker) das beherrschende Thema.

„Innerhalb der Mannschaft herrscht schon so etwas wie Fassungslosigkeit“, sagte HFC-Stürmer Terrence Boyd in einem Interview mit „liga3-online“ über die nicht enden wollenden Ausfälle. Der Stürmer selbst kehrt nach Ablauf seiner Rotsperre zurück und gibt sich gleich wieder angriffslustig: „An Motivation wird es auf unserer Seite nicht mangeln.“

Terrence Boyd will „kein Mitleid“ aus Magdeburg - und bekommt es doch

Zwar erwarte Boyd vom FCM „kein Mitleid“ - und will das auch gar nicht haben. So ganz ohne geht es dann aber dennoch nicht. „Es tut es mir leid für den HFC, dass sie so viel Ausfälle haben. Ich wünsche allen Spielern gute Besserung“, sagte Magdeburgs Offensivstar Baris Atik am Mittwoch.

Atik und Boyd kennen sich aus gemeinsamen Tagen bei Darmstadt 98 und schätzen sich. Der Respekt unter den Kumpels ist groß. „Unsere Defensivspieler werden es ihm schwer machen, damit er nicht zu seinen Toren kommt“, sagte der FCM-Spielmacher über den HFC-Stürmer.

Baris Atik spricht voller Respekt vom Halleschen FC

Aus eigener Erfahrung weiß Atik: „Es ist Derby, da werden sie alles reinwerfen.“ Er erwarte einen „ganz schwierigen Gegner, der uns alles abverlangen wird. Es muss vieles passen, damit wir da drei Punkte mitnehmen“, betonte der Spielmacher der Drittliga-Tabellenführers.

Die Verletzungswelle in Halle hatte zuletzt groteske Züge angenommen. Der neueste Ausfall war am Diensdtag Torhüter Sven Müller mit einer Fraktur im Sprunggelenk. Zuvor erwischte es Aaron Herzog, Jan Löhmannsröben, Tom Zimmerschied, Sören Reddemann, Jannes Vollert und Toni Lindenhahn. Zudem sind auch Louis Samson, Justin Eilers und Fabian Menig schon lange nicht einsatzfähig.