0:2 gegen Eintracht Braunschweig

1. FC Magdeburg rutscht nach Heimniederlage auf Abstiegsplatz ab

Zweitligist 1. FC Magdeburg findet weiter keinen Weg aus dem Tabellenkeller. Gegen Mitaufsteiger Eintracht Braunschweig unterliegt ein ideenloser FCM mit 0:2.

Aktualisiert: 15.10.2022, 15:17
Kein Durchkommen für Magdeburgs Herbert Bockhorn im Heimspiel gegen Braunschweig.
Kein Durchkommen für Magdeburgs Herbert Bockhorn im Heimspiel gegen Braunschweig. (Foto: IMAGO/Jan Huebner)

Magdeburg/dpa - Der 1. FC Magdeburg hat in der 2. Bundesliga das nächste Spiel gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf verloren. Gegen Mitaufsteiger Eintracht Braunschweig unterlagen die Elbestädter mit 0:2 (0:0) durch ein Eigentor des kurz zuvor eingewechselten Amara Condé (51.) und einen Treffer von Bryan Henning (90+5.). Mit der Niederlage rutscht der FCM auf den vorletzten Tabellenrang ab.

Trainer Christian Titz baute im Vergleich zur Niederlage beim SV Sandhausen deutlich um. So stand Tim Boss für den erkrankten Dominik Reimann im Tor, im Mittelfeld agierten Daniel Elfadli und Moritz Broni Kwarteng neben dem gesetzten Andreas Müller. Herbert Bockhorn und Cristiano Piccini ersetzten in der Defensive Mohammed El Hankouri (erkältet) und Alexander Bittroff (Bank), dazu rückte Tatsuya Ito auf dem Flügel in die Startelf. Connor Krempicki und Kapitän Condé fanden sich ebenso auf der Bank wieder.

1. FC Magdeburg ist vor 25.601 Zuschauer zu ideenlos

Im mit 25.601 Zuschauern gut gefüllten Magdeburger Stadion sahen die Zuschauer von Beginn an eine intensive Partie, in der der FCM trotz zahlreicher Umstellungen nicht von seiner spielerischen Herangehensweise abwich. Die Gäste lauerten auf Umschaltmomente und versuchten es teils mit langen Bällen, die vor allem Piccini gut verteidigte. Gegen die defensive Fünferkette der Eintracht kam Magdeburg allerdings nur selten zum gewünschten Flügelspiel.

Nach 25 Minuten wurden die Gäste aktiver, Magdeburg hatte nun defensiv gut zu tun und die Eintracht erarbeitete sich einige Standards. Nach einer Ecke traf Filip Benkovic (30.) die Latte des Magdeburger Tors - die bis zur Pause beste Chance der Partie. Der FCM schaffte es zu selten die Braunschweiger Abwehr auseinanderzuziehen und fand so keine Räume für sein Angriffsspiel. Weil auch das Umschaltspiel meist zu ungenau war, kamen die Gastgeber in der ersten Halbzeit zu gar keinem Torabschluss.

Nach der Pause war das Magdeburger Experiment mit neuer Mittelfeldbesetzung bereits beendet: Condé wurde eingewechselt und übernahm seine gewohnte Position, Krempicki war schon zuvor in die Partie gekommen. Kurz nach Wiederbeginn rettete Piccini (48.) gegen durchgebrochene Braunschweiger auf der Linie. Der nächste Braunschweiger Konter (51.) brachte dann die Gästeführung: Pherai wurde gut freigespielt und Condés Rettungsversuch endete im eigenen Netz. Magdeburg warf noch einmal alles nach vorn, Hennings Tor sorgte für Klarheit.

Schema: 1. FC Magdeburg - Eintracht Braunschweig 0:2 (0:0)

Magdeburg: Boss - Bockhorn, Piccini, Gnaka, Bell Bell - Müller (79. Scienza), Elfadli (46. Conde) - Kwarteng - Atik, Schuler (65. Ceka), Ito (38. Krempicki). - Trainer: TitzBraunschweig: Fejzic - de Medina, Behrendt (6. Wiebe), Benkovic - Marx (82. Multhaup), Nikolaou, Donkor - Pherai (68. Henning), Krauße - Kaufmann (68. Ihorst), Ujah (81. Lauberbach). - Trainer: Schiele Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart) Tore: 0:1 Conde (51. Eigentor), 0:2 Henning (90.+5) Zuschauer: 25.601 Gelbe Karten: Bockhorn, Atik (2) - Pherai (4), Krauße (5), Ujah (2), Henning (3)Erweiterte Statistik (Quelle: Sportec Solutions): Torschüsse: 9:9 Ecken: 3:2 Ballbesitz: 64:36 % Zweikämpfe: 75:96