1. MZ.de
  2. >
  3. Panorama
  4. >
  5. 2. Fußball-Bundesliga: Braunschweiger „Befreiungsschlag“ nach Verletzungsschock

LIVE:

2. Fußball-Bundesliga Braunschweiger „Befreiungsschlag“ nach Verletzungsschock

Eintracht Braunschweig kann noch gewinnen. Das 2:0 gegen Kaiserslautern wird aber von einer schweren Risswunde bei Mittelfeldspieler Florian Flick begleitet.

Von dpa Aktualisiert: 30.11.2025, 11:38
Jubel mit Flick-Trikot: Die Spieler von Eintracht Braunschweig grüßen nach dem 2:0-Sieg gegen Kaiserslautern ihren verletzten Mitspieler.
Jubel mit Flick-Trikot: Die Spieler von Eintracht Braunschweig grüßen nach dem 2:0-Sieg gegen Kaiserslautern ihren verletzten Mitspieler. Swen Pförtner/dpa

Braunschweig - Die Erleichterung ist groß in Braunschweig: Nach acht Niederlagen in den vorangegangenen neun Spielen gelang der Eintracht endlich wieder ein Zweitliga-Sieg. Und das auch noch gegen den Aufstiegskandidaten 1. FC Kaiserslautern mit dem langjährigen Braunschweiger Torsten Lieberknecht auf der Trainerbank. Max Marie (34. Minute) und der nach seinem Würgegriff gegen Hannover 96 erstmals wieder spielberechtigte Erencan Yardimci (49.) trafen zu diesem hochverdienten 2:0 (1:0).

„Der Sieg ist ein Befreiungsschlag“, sagte Eintracht-Coach Heiner Backhaus. Ohne Schockmoment ging es bei seinem verletzungsgeplagten Team aber auch diesmal nicht.

„Diese Bilder sind schrecklich“

Mittelfeldspieler Florian Flick wurde in einem Zweikampf vom Stollen seines Gegenspielers getroffen. Mit einer schweren Risswunde musste der 25-Jährige vom Platz getragen und noch am Wochenende operiert werden. Flick fällt für den Rest der Hinrunde aus. Seine Mitspieler posierten nach dem Spiel mit seinem Trikot in der Hand vor der Fankurve.

„Ich wollte, dass keiner hinschaut. Denn diese Bilder sind schrecklich“, sagte Backhaus bei Sky über die Wunde von Flick. „Er hat noch zu uns gesagt: Haut sie weg. Das haben wir für uns in der Halbzeitansprache natürlich als Motiv genommen.“

Über die Situation im Abstiegskampf sagte der Trainer: „Wir haben jetzt drei Punkte geholt, aber wir fliegen nicht weg. Mich stört einfach manchmal, dass so wenig Vertrauen für die Jungs aus dem Umfeld geliefert wird“, so Backhaus. „Es geht jetzt darum, bei sich zu bleiben, bei der Idee vom Fußball zu bleiben und den Jungs einfach mal bedingungslos Vertrauen zu geben. Dann belohnen die sich.“