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Eigner müssen eingreifen Die nächste Rettungsaktion ist nötig - Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden brauchen Millionensummen zum Überleben

Bis 2026 sollten die mitteldeutschen Airports aus den roten Zahlen kommen - das ist gescheitert. Zumindest für Dresden will Sachsen-Anhalt jetzt nicht länger zahlen.

Von Hagen Eichler und Steffen Höhne 19.01.2026, 18:00
Ein Flugzeugstart in Leipzig/Halle
Ein Flugzeugstart in Leipzig/Halle (Foto: Hendrik Schmidt/dpa)

Magdeburg/Halle/MZ - Die Regionalflughäfen Leipzig/Halle und Dresden kommen nicht aus der Krise. Trotz eines bis 2026 bewilligten Rettungspakets von 100 Millionen Euro sollen anschließend weitere Hilfen aus Steuergeld fließen. Nach MZ-Informationen wollen die Haupteigentümer, die Länder Sachsen-Anhalt und Sachsen, zwischen 2027 und 2029 zusätzliche 71 Millionen Euro zuschießen. Über einen entsprechenden Plan berät die Landesregierung in Magdeburg an diesem Dienstag.