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Füllstände unter 50 Prozent Deutsche Gasspeicher leeren sich rasant - An kalten Tagen um ein Prozent

Aufgrund der Kälte sinken die Füllstände bereits Mitte Januar auf unter 50 Prozent. Die meisten Energieunternehmen sehen die Versorgung im Winter gesichert. Doch es gibt Risiken.

Von Steffen Höhne 13.01.2026, 16:26
Ein Blick auf das LNG-Spezialschiff Energos Power im Hafen von Mukran auf der Insel Rügen. Es liefert Erdgas ins ostdeutsche Erdgasnetz
Ein Blick auf das LNG-Spezialschiff Energos Power im Hafen von Mukran auf der Insel Rügen. Es liefert Erdgas ins ostdeutsche Erdgasnetz Foto: IMAGO/photo2000

Halle/MZ. - Wegen der klirrenden Kälte der vergangenen Tage hatten viele Mieter und Wohneigentümer ihre Heizungen rund um die Uhr laufen. Mehr als die Hälfte heizt mit Erdgas. Der Verbrauch des fossilen Brennstoffs steigt folglich deutlich an, die Erdgasspeicher leeren sich. Das ist normal. Nicht normal ist, dass die Untergrundspeicher Mitte Januar bereits zur Hälfte leer sind. Fachleute sprechen von einem „historischen Tief“. Wie kommt es dazu und könnte die Versorgung im Laufe des Winters gefährdet sein? Die MZ beantwortet wichtige Fragen.