Trauer

Wenn der Tod naht: Letzte Hilfe-Kursen zeigen, wie man Sterbenden begleitet

Das Alter, ein Unfall oder eine unheilbare Erkrankung: Der nahende Tod einer geliebten Person ist nur schwer zu ertragen. Wie man diese Situation meistert, lernt man bei Letzte Hilfe-Kursen. Dort erfährt man auch, warum Taschentücher nicht nur Tränen trocknen können.

Von Julius Lukas 18.05.2022, 07:00
Der Tod nahestehender Personen ist für nahezu jeden Menschen eine Herausforderung. Damit umzugehen, kann man in Letzte-Hilfe-Kursen lernen.
Der Tod nahestehender Personen ist für nahezu jeden Menschen eine Herausforderung. Damit umzugehen, kann man in Letzte-Hilfe-Kursen lernen. Adobe Stock

Leipzig/MZ - Die kleine, etwa schuhkartongroße Kiste ist mit allerhand Utensilien gefüllt: eine Kerze mit Feuerzeug, ein Igelball zur Massage, ein Raumerfrischungsspray und verschiedene Öle, die nach Zitrone und Rosmarin duften. Daneben klemmen, hintereinander aufgereiht, acht Packungen Taschentücher. „Die sind nicht nur für die Nase oder das Wegwischen von Tränen“, sagt Franziska Unger. „Manche Menschen spüren - besonders wenn sie schon bettlägerig sind - Druck an Händen, Füßen oder anderen Körperteilen.“ Eine Packung Taschentücher unterzulegen, wirke da wahre Wunder.

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