niedriger grundwasserstand

Wassermangel: Altmarkkreis Salzwedel schränkt Wasserentnahmen zur Bewässerung drastisch ein

Wegen niedriger Grundwasser- und Oberflächenwasserstände darf im Altmarkkreis Salzwedel Wasser zu Bewässerungszwecken nicht mehr abgepumpt werden.

Aktualisiert: 18.05.2022, 12:46
Aufgrund niedriger Grundwasser- und Oberflächenwasserstände ist im Altmarkkreis Salzwedel das Abpumpen von Wasser zu Bewässerungszwecken künftig verboten.
Aufgrund niedriger Grundwasser- und Oberflächenwasserstände ist im Altmarkkreis Salzwedel das Abpumpen von Wasser zu Bewässerungszwecken künftig verboten. Foto: dpa/Andreas Gebert/Symbol

Salzwedel/dpa - Aufgrund niedriger Grundwasser- und Oberflächenwasserstände ist im Altmarkkreis Salzwedel das Abpumpen von Wasser zu Bewässerungszwecken künftig verboten. Der Eigentümer- und Anliegergebrauch werde ab sofort entsprechend eingeschränkt, teilte der Landkreis am Dienstag mit.

Zudem werden jegliche Wasserentnahmen aus Brunnen zur Bewässerung öffentlicher und privater Grünflächen sowie von Sportanlagen wie Rasen-, Tennis- oder Golfplätzen in der Zeit zwischen 12 und 18 Uhr untersagt. Dies gilt auch für solche aus privaten Gartenbrunnen. Die entsprechende Allgemeinverfügung gilt zunächst bis zum 30. September oder bis auf Widerruf.

"Aufgrund der anhaltenden Trockenheit in den aufeinanderfolgenden Jahren 2018, 2019, 2020 und 2021 haben sich in den Oberflächengewässern sehr niedrige Wasserstände eingestellt", hieß es weiter. Bislang hätten sich die Stände noch nicht wieder erholt und eine Änderung der Situation sei nicht absehbar.

Unterdessen erklärte ein Sprecher des Salzlandkreises auf Anfrage: "Wir beobachten die Situation." Einen etwaigen Erlass wie etwa 2021 zum Thema Bewässerung gebe es nicht. Der Salzlandkreis mit der Region um Bernburg hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit Trockenheit mangels Regen zu kämpfen.