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Naturschutz in Sachsen-Anhalt Von NSG bis FFH - so gut sind die Naturräume im Land gesicher - und so bedroht sind sie

In Sachsen-Anhalt überlagern sich zahlreiche Kategorien des Naturschutzes – vom strengen Reservat bis zum weit gefassten Landschaftsraum. Doch wie kam dieser Komplex zustande, was unterscheidet die einzelnen Schutzformen, und können sie ihre Aufgaben unter Klimawandel und wirtschaftlichem Druck noch erfüllen?

Von Julius Lukas 01.02.2026, 06:00
Wandern im Nationalpark Harz: Der wohl schönste Aufstieg zum Brocken führt auf dem Heinrich-Heine-Weg an den Ilsefällen entlang.
Wandern im Nationalpark Harz: Der wohl schönste Aufstieg zum Brocken führt auf dem Heinrich-Heine-Weg an den Ilsefällen entlang. (Foto: Matthias Bein/picture alliance/dpa)

Halle/MZ. - Von Julius Lukas An manchen Orten in Sachsen-Anhalt ist der Naturschutz ziemlich präsent. Wie präsent, das zeigt ein Blick auf den Brocken. Der höchste Berg des Landes hat, was seinen Schutzstatus anbelangt, viel zu bieten. So ist die 1.141 Meter aufragende Erhebung Teil des Nationalen Naturmonuments „Grünes Band“, des Fauna-Flora-Habitats „Hochharz“, des Nationalparks „Harz“, des Landschaftsschutzgebiets „Harz und nördliches Harzvorland“ sowie des Naturparks „Harz“. Ein Berg, fünffacher Schutz – und ein Dickicht, das kaum noch zu durchschauen ist und das es an vielen Orten des Landes gibt.