Vier Vertreter mehr

Vier Vertreter mehr: Sachsen-Anhalt mit 23 Abgeordneten im neuen Bundestag

Halle (Saale) - Die größte Gruppe stellt mit neun Vertretern die CDU um Spitzenkandidatin Heike Brehmer.

25.09.2017, 07:16
Der Reichstag, Sitz des Deutschen Bundestages, spiegelt sich am Wahlabend 2017 in Berlin in einer Regenpfütze.
Der Reichstag, Sitz des Deutschen Bundestages, spiegelt sich am Wahlabend 2017 in Berlin in einer Regenpfütze. dpa

Im neu gewählten Bundestag werden 23 Abgeordnete aus Sachsen-Anhalt sitzen. Die größte Gruppe stellt mit neun Vertretern die CDU um Spitzenkandidatin Heike Brehmer. Die Union konnte bei der Bundestagswahl am Sonntag erneut alle Direktmandate im Land gewinnen.

Die AfD um Spitzenkandidat Martin Reichardt kann dem vorläufigen amtlichen Endergebnis zufolge als zweitstärkste Kraft mit vier Sitzen rechnen. Die Linken um Petra Sitte und die von Burkhard Lischka in den Wahlkampf geführte SPD verloren je einen Sitz. Sie stellen künftig vier beziehungsweise drei Abgeordnete.

Steffi Lemke bleibt als einzige Vertreterin der Landes-Grünen Mitglied des Bundestages. Die FDP schickt nach ihrem bundesweiten Wiedereinzug neben dem Spitzenkandidaten Frank Sitta auch den Listenzweiten Marcus Faber ins Parlament.

Im vorherigen Bundestag hatten 19 Vertreter aus Sachsen-Anhalt von vier verschiedenen Parteien gesessen. Jetzt sind es mehr Vertreter und sechs Parteien. Der Zuwachs erklärt sich so: Da die CDU alle Direktmandate holte, aber bei den Zweitstimmen nicht so klar vor den anderen Parteien lag, hat sie mehr Mandate als ihr dem Zweistimmenergebnis zufolge zustehen. Um diesen Effekt auszugleichen, bekommen die anderen Parteien sogenannte Ausgleichsmandate. (dpa)