Stagnation im Tourismus Sachsen-Anhalt will mit Stiftsberg, Bauhaus und Luther Gäste ins Land locken
Bei Gästen, Übernachtungen und internationalen Besuchern stagniert Sachsen-Anhalt. Neue Impulse sollen Großereignisse wie eine Wiedereröffnung in Quedlinburg liefern.

Halle/MZ. - Die Sanierung des Stiftsbergs in Quedlinburg ist eines der aufwendigsten Dauerprojekte in der Tourismuslandschaft Sachsen-Anhalts. Seit mehr als sechs Jahren bereits wird an dem geschichtsträchtigen Ensemble gearbeitet – weitaus länger als geplant. Der Oberbürgermeister der Harzstadt, Frank Ruch, bezeichnete das Vorhaben zuletzt als „Angstobjekt“, an das sich 300 Jahre niemand herangetraut habe. Landrat Thomas Balcerowski (beide CDU) prophezeite jedoch auch eine rosige Zukunft: „Ich sehe für Quedlinburg eine Riesenchance, sich in eine neue Liga im Tourismus zu katapultieren.“
