Öffentlich-rechtlicher RundfunkMDR-Intendantin Karola Wille: Für ihre Pension liegen 4,6 Millionen Euro bereit

Deutlich steigende Versorgungslasten ziehen den MDR in die roten Zahlen. Hohe Summen fallen auch für Top-Gehälter und deren Altersversorgung an - erstmals gibt es dafür Zahlen.

Von Hagen Eichler Aktualisiert: 13.10.2022, 12:08
Karola Wille steht seit 2011 an der Spitze des Mitteldeutschen Rundfunks. Für ihre Penson plant der MDR mehrere Millionen Euro ein. 
Karola Wille steht seit 2011 an der Spitze des Mitteldeutschen Rundfunks. Für ihre Penson plant der MDR mehrere Millionen Euro ein.  Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Magdeburg - Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) kommt trotz deutlich gestiegener Einnahmen nicht mit seinem Geld aus. Laut dem jetzt veröffentlichten Geschäftsbericht hat die Anstalt das Jahr 2021 bei einer Bilanzsumme von 1,2 Milliarden Euro mit einem Defizit von 39 Millionen Euro abgeschlossen. Ein Grund für die roten Zahlen sind Mehrausgaben von 26 Millionen Euro für die Altersversorgung von Mitarbeitern. Insbesondere die Führungsspitze ist teuer: Für die Pensionen der neunköpfigen Geschäftsleitung hat der MDR insgesamt 15,4 Millionen Euro zurückgelegt.

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