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Konferenz der Kommunalchefs Landräte aus Sachsen-Anhalt drängen auf mehr Pflichtarbeit für Bürgergeld-Bezieher

Bei der Landrätekonferenz verlangen die Kommunen klare Regeln: Bürgergeld‑Empfänger und Asylbewerber sollen stärker in gemeinnützige Arbeit eingebunden werden. Auch im Gesundheitswesen fordern sie Reformen mit Blick auf die Realität im ländlichen Raum.

Von Julius Lukas 20.02.2026, 15:14
Abbas Najafi aus dem Irak ist der erste Asylbewerber, der in Raguhn-Jeßnitz (Kreis Anhalt-Bitterfeld) eine Arbeit aufgenommen hat.
Abbas Najafi aus dem Irak ist der erste Asylbewerber, der in Raguhn-Jeßnitz (Kreis Anhalt-Bitterfeld) eine Arbeit aufgenommen hat. (Foto: Ulf Rostalsky)

Wernigerode/MZ. - Im Zuge der Landräte-Konferenz hat sich Landkreistagspräsident Götz Ulrich (CDU) am Freitag für ein stärkeres „Fördern und Fordern“ ausgesprochen. Den Kommunen müssten von Land und Bund mehr Möglichkeiten gegeben werden, Beschäftigung nicht nur zu unterstützen, sondern auch einzufordern. „Dies gilt für Bürgergeld-Empfänger ebenso wie für Asylsuchende“, sagte der Landrat des Burgenlandkreises. Arbeitsgelegenheiten schafften Struktur, erleichterten Integration und den Einstieg ins Erwerbsleben.