A2 und A14

Rückblick: Diese schweren Unfälle ereigneten sich auf Sachsen-Anhalts Autobahnen

Bei einem schweren Unfall auf der A14 sind am Donnerstag drei Menschen gestorben. Immer wieder ereignen sich auf den Autobahnen in Sachsen-Anhalt schwere Verkehrsunfälle, wie die Vergangenheit zeigt.

10.06.2022, 09:32
2019 starb bei einem Flixbus-Unfall auf der A9 im Saalekreis bei Bad Dürrenberg eine Passagierin. Zahlreiche Insassen des Busses wurden verletzt.
2019 starb bei einem Flixbus-Unfall auf der A9 im Saalekreis bei Bad Dürrenberg eine Passagierin. Zahlreiche Insassen des Busses wurden verletzt. Foto: Jan Woitas/dpa

Magdeburg/Halle (Saale)/DUR/it - Immer wieder kracht es auf den Straßen in Sachsen-Anhalt. Vor allem die Autobahnen sind  Unfall-Schwerpunkte. Am vergangenen Donnerstag ist es auf der A14 bei Halle zu einem schrecklichen Massencrash gekommen, der drei Tote und 19 Verletzte zur Folge hatte. Doch das ist nicht der einzige schwere Unfall im Land.

2019: Fatale Kettenreaktion auf A14 am Autobahnkreuz Bernburg

Bereits 2019 gab es auf der A14 einen Massencrash. Anfang Juni des Jahres ereignete sich zwischen dem Autobahnkreuz Bernburg und der Anschlussstelle Plötzkau eine fatale Kettenreaktion mit sechs Autos. Nach Angaben der Polizei war damals am Hänger eines Autos ein Reifen geplatzt. Die Teile des Reifens verteilten sich über beide Spuren der A14. Ein rechts fahrendes Auto wollte den herumfliegenden Teilen nach links ausweichen. Dort fuhr ein weiteres Fahrzeug, das ebenfalls ausweichen musste und mit der Mittelleitplanke kollidierte. Hierdurch wurde eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, bei der es zu Kollisionen mit weiteren drei Pkw kam.

2019: Schwerer Flixbus-Unfall auf A9

Im Mai 2019 ist ein Flixbus mit 75 Fahrgästen an Bord auf der Autobahn 9 zwischen Günthersdorf und Bad Dürrenberg verunglückt. Der Bus kam von der mittleren Spur nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte an der Böschung um. Eine Leitplanke bohrte sich durch die Windschutzscheibe. Bei dem Unfall wurde eine Frau getötet, neun Personen schwer und 63 leicht verletzt.

2022: Karambolage auf der A2 bei Alleringersleben

Auch in diesem Jahr hat es auf den Autobahnen schon mehrfach gekracht. So mitunter auf der A2 Richtung Magdeburg kurz hinter der Ausfahrt Alleringersleben. Dort sind ein Kleinbus und drei Autos kollidiert. Bei dem Unfall wurden zwei Personen verletzt - Tote gab es zum Glück nicht. Durch die Bergungsarbeiten bildete sich jedoch ein Stau auf der A2 bis an die Landesgrenze bei Helmstedt.

2022: Neun Verletzte bei Unfall auf der A2

Anfang des Jahres ist es erneut zu einem Unfall nahe Alleringersleben mit neun Verletzten auf der A2 gekommen. Der Fahrer eines Renault Trafic soll zwischen der Abfahrt Alleringersleben und dem Rastplatz Lorkberg in Sekundenschlaf gefallen sein und verlor die Kontrolle über das Auto. Wie die Polizei berichtete, kam der Renault nach rechts von der Fahrbahn ab und kam erst im Straßengraben auf der Seite liegend zum Stillstand. Das Fahrzeug war mit insgesamt neun Personen besetzt. Vier Insassen verletzten sich schwer und fünf leicht, teilte die Polizei weiter mit.

2022: Unfall-Serie auf der A14 mit einem Toten

Mitte Mai dieses Jahres ist es auf der A14 zu einer Unfall-Serie gekommen. Auslöser für einen der schwersten Lkw-Unfälle auf der A14 war eine Karambolage im Baustellenbereich zwischen Tornau und Peißen. Durch die Kollision, die glimpflich endete, bildete sich ein kilometerlanger Rückstau. Auf das Stauende ist später ein Lkw-Fahrer ungebremst gerast und mit seinem Gespann auf einen Tanklastzug geprallt. Der Fahrer hatte in der völlig zerstörten Kabine keine Chance und starb noch an der Unfallstelle.