Finanzen

Städte im südlichen Saalekreis fürchten um Straßen

Nach dem Ende der Ausbaubeiträge erhalten Kommunen als Ersatz eine Pauschale vom Land. Sie klagen, die sei viel zu klein. Deshalb könnten sie weniger bauen.

Von Robert Briest 16.03.2022, 08:00
Schlechte Straße in Kötzschen
Schlechte Straße in Kötzschen Foto: P. Wölk

Merseburg/Bad Dürrenberg/Magdeburg/MZ - „Deswegen werden die Straßen auf absehbare Zeit so bleiben, wie sie sind. Wenn die Sehnsucht nach Straßenverhältnissen wie 1989 so groß ist,“ kleidet Merseburgs Bürgermeister Bellay Gatzlaff seinen Unmut über das Land in Zynismus. Es geht um die abgeschafften Straßenausbaubeiträge. Für alle Sanierungen, die ab 2020 fertig werden, müssen die Anlieger nicht mehr zahlen. Doch für die Kommunen stellt sich die Frage, wer diese Anteile künftig bezahlt.

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