Corona

Womit Gehörlose in Wittenberg während der Pandemie zu kämpfen haben

Zurzeit gibt es kaum „Lärm“ im Gehörlosenzentrum. Warum gerade die Maskenpflicht für Betroffene eine große Herausforderung darstellt.

Von Andreas Hübner 25.01.2022, 18:19
Christoph Melle öffnet die Tür des Gehörlosenzentrum in der Wittenberger Straße. Im Hintergrund wartet Uwe Kapper.
Christoph Melle öffnet die Tür des Gehörlosenzentrum in der Wittenberger Straße. Im Hintergrund wartet Uwe Kapper. Foto: Thomas Klitzsch

Wittenberg/MZ - „Im Zug habe ich schon öfter Ärger bekommen“, erklärt Uwe Kapper. Da er momentan zwischen Coswig und Chemnitz regelmäßig pendelt, ist er viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Sein vermeintlicher „Ungehorsam“ hatte andere Fahrgäste sogar schon dazu gebracht, den Schaffner heranzuholen, denn obwohl - hinlänglich bekannt - in Bussen und Bahnen nun schon seit langem eine strikte Maskenpflicht besteht, nehmen Kapper und manchmal auch seine Begleitungen den Mund- und Nasenschutz in unregelmäßigen Abständen ab. Das ist unabdingbar für den 62-Jährigen: Uwe Kapper ist gehörlos.

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