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VfB Sangerhausen VfB Sangerhausen: Rauer wird Sport-Manager

Von RALF KANDEL 31.03.2014, 20:41
Marcus Rauer mit voller Konzentration im Einsatz.
Marcus Rauer mit voller Konzentration im Einsatz. RALF KANDEL Lizenz

SANGERHAUSEN/MZ - Die bisherige Aufgabe von Marcus Rauer beim VfB Sangerhausen bestand vorrangig darin, Tore zu verhindern. Als Abwehrspieler macht er seine Sache dabei oft mehr als ordentlich, zählt zu den Leistungsträgern im Team. Ab heute kommt ein neues Betätigungsfeld hinzu, das der 26-jährige in Angriff nimmt. „Marcus Rauer wird Sport-Manager beim VfB“, verkündet Präsident Gerald Schramm die Neuerung.

Mit diesem Job zieht Rauer ab sofort in die Geschäftsstelle des Vereins ein. Welche Aufgaben er als Sport-Manager beim VfB zu erledigen hat? Auch darüber gibt es beim VfB-Präsidium, zu dem Rauer übrigens selbst zählt, schon klare Vorstellungen. Die Aufgaben sind dabei vielfältiger Natur: „Marcus soll vor allem ein direktes Bindeglied zwischen der Mannschaft und dem Präsidium sein“, so Gerald Schramm weiter. „Er ist schon und wird künftig noch mehr in alle Abläufe beim Verein involviert. Damit erhoffen wir uns einen direkten Draht, ohne zwischenzeitlichen Informationsverlust.“

Damit nicht genug, nach den Vorgaben des Präsidiums wird der neue Sport-Manager auch die künftige VfB-Mannschaft prägen. Rauer soll, gemeinsam mit Trainer Martin Kinast, das Team zusammen stellen, mit dem der VfB in die neue Saison geht. Damit hat er reichlich zu tun, laufen doch immerhin gut die Hälfte der derzeit bestehenden Verträge bei den Sangerhäusern aus. Rauer und Kinast sollen ausloten, welche Spieler beim VfB bleiben wollen, und wer den Verein verlassen will. Vor allem aber sollen sie dafür sorgen, dass der VfB in der neuen Verbandsliga-Saison mit der Konkurrenz mithalten kann. Präsident Gerald Schramm ist optimistisch, dass das funktioniert. „Beide sind zwar noch junge Leute, sie verfügen aber schon über ein hervorragendes Netzwerk von Verbindungen. Das sollen sie nutzen, um Verstärkungen perfekt zu machen.“

Und eines liegt Schramm dann noch besonders auf dem Herzen: „Die Integration von Jugendspielern muss viel besser als zuletzt funktionieren. In Sachen Talentsichtung muss sich im Verein unbedingt etwas bewegen, die Förderung muss besser werden. Wir müssen die jungen Spieler viel zeitiger einbinden, damit die nicht einfach verschwinden.“

Genug zu tun hat der neue Sport-Manager damit sicherlich. Ob alles wie geplant funktioniert, wird sich in der Zukunft zeigen.