Gutspark Altjeßnitz

Gutspark Altjeßnitz: Saisonbeginn im Irrgarten

Altjeßnitz - Zwei Rhododendren und eine Eibe hat Gudrun Dietsch, Vorsitzende des Fördervereins Irrgarten Altjeßnitz, schon gekauft. Heute sind die Pflanzen in die Erde des Altjeßnitzer Gutsparks gekommen. Sie schließen eine Lücke, die während der vergangenen Monate ein umgestürzter Baum in der Nähe der Begräbnisinsel geschlagen ...

Von Christine Färber

Zwei Rhododendren und eine Eibe hat Gudrun Dietsch, Vorsitzende des Fördervereins Irrgarten Altjeßnitz, schon gekauft. Heute sind die Pflanzen in die Erde des Altjeßnitzer Gutsparks gekommen. Sie schließen eine Lücke, die während der vergangenen Monate ein umgestürzter Baum in der Nähe der Begräbnisinsel geschlagen hat.

Schließlich soll am 1. April alles tipp-topp sein, wenn die Park- und Gartensaison eröffnet wird. Ansonsten, sagt Gudrun Dietsch, sei der Förderverein guter Dinge und hofft auf viele Besucher in diesem Jahr. Im vergangenen haben die Touristen oft angehalten am Gutspark. Fast 4.000 Leute haben den Weg hierher gefunden. Allein zum Bauernmarkt wurden 1600 gezählt. Das übrigens ist Besucherrekord gewesen.

Der Förderverein plant wieder viele Veranstaltungen

Auch für dieses Jahr hat der Förderverein wieder attraktive Veranstaltungen organisiert - unter anderem den Barocken Gartentag am 8. Juli, ein Abendkonzert im August, den Kleinen Bauernmarkt im September und mehr. Das erste Wochenende nach Ostern gehört traditionell den Kindern, denn dann wird im Irrgarten Klein Ostern gefeiert.

Die Kids übrigens, das verspricht Gudrun Dietsch, können gespannt sein, was es an Neuigkeiten für sie gibt. So hat der Förderverein dafür gesorgt, dass neue Spielgeräte aufgestellt und die älteren überholt worden sind. „Attraktiv und sicher“, sagt sie, „das wird die Kinder freuen.“

Ein Wermutstropfen trübt die Stimmung im Gutspark Altjeßnitz

Dennoch, ein winziger Wermutstropfen ist auch dabei. Eine der steinernen Skulpturen - die Tochter der Ceres übrigens - ist noch immer in der Steinmetzwerkstatt in Mosigkau. Das ärgert die Fördervereinschefin leicht, denn die Figur sollte zur Saison wieder an ihrem alten Platz am Rande des Feldes stehen. Und mit Ceres in Korrespondenz treten.

Das Café gegenüber dem Irrgarten übrigens hat ab dem 1. April geöffnet. (mz)