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Zugriff auf private Informationen Verheimlichtes Datenleck - für die Uniklinik Magdeburg wird es teuer

Eine Angestellte soll persönliche Daten Unbeteiligter abgezapft haben, der Klinikumsvorstand hielt den Skandal unter der Decke. Für das landeseigene Unternehmen hat das jetzt Konsequenzen.

Von Hagen Eichler 26.01.2023, 19:50
Die Uniklinik Magdeburg hat Zugang zu allen Melderegistern - das soll eine Angestellte ausgenutzt haben.
Die Uniklinik Magdeburg hat Zugang zu allen Melderegistern - das soll eine Angestellte ausgenutzt haben. Foto: picture alliance / Silas Stein/dpa

Magdeburg - Das Universitätsklinikum Magdeburg muss für das Verschweigen schwerwiegender Datenschutzverletzungen ein Bußgeld von 9.000 Euro bezahlen. Hinzu kommen weitere 450 Euro für die Kosten des Verfahrens. Damit ahndet der amtierende Landesdatenschutzbeauftragte Albert Cohaus, dass die Uniklinik seine Behörde mehr als ein Jahr lang über einen Datenmissbrauch im Dunkeln gelassen hat.