Betrug mit Stimmzetteln

Stendaler Wahlfälschung kommt CDU-Politiker teuer zu stehen

Machenschaften „vorsätzlich unterstützt“: Früherer CDU-Kreisvorsitzender Wolfgang Kühnel zahlt 50.000 Euro Schadenersatz.

Von Hagen Eichler 16.11.2022, 20:00
Hunderte Stimmen hatte ein CDU-Lokalpolitiker 2014 in Stendal gefälscht - nicht allein, wie nun feststeht.
Hunderte Stimmen hatte ein CDU-Lokalpolitiker 2014 in Stendal gefälscht - nicht allein, wie nun feststeht. Foto: dpa

Magdeburg/MZ - Wegen seiner Beteiligung an der Fälschung der Kommunalwahl in Stendal 2014 ist der damalige CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Kühnel zivilrechtlich zu Schadenersatz verurteilt worden und hat die eingeklagte Summe bereits beglichen. 50.000 Euro seien bei der Stadtkasse eingegangen, sagte eine Sprecherin der Stadt Stendal der MZ. Kühnel war im Juli in zweiter Instanz zur Zahlung der Summe verurteilt worden. Auf weitere rechtliche Schritte verzichtete er.

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