Schriftliches Kulturgut Gerettete Geschichte
Schriftliches Kulturgut ist vom Verfall bedroht. Nun konnten wertvolle Unterlagen gereinigt, sicher verwahrt und damit der Forschung zugänglich gemacht werden.

Magdeburg/Halle/MZ - Papier ist geduldig, heißt es. Das gilt allerdings nur so lange, wie es noch nicht zerstört wurde. Durch Staub und Schimmel, durch Säure in Leim und Tinte. Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturgutes (KEK), 2011 gegründet und von Bund und Ländern gefördert, nimmt sich des Themas alljährlich an und finanziert anteilig Maßnahmen, um bedrohtes Kulturgut zu retten. 2025 wurden 85 Projekte mit gut zwei Millionen Euro unterstützt. Darunter sind auch zwei aus Sachsen-Anhalt: „Glück auf ohne Schmutz und Staub! Der Bestand der Mansfeld AG/Mansfelder Kupferschieferbau AG“ des Landesarchivs in Magdeburg und „Tausend Jahre alt, hundert Jahre im Karton. Unbekannter mitteldeutscher Urkundenschatz“ an der Universitäts- und Landesbibliothek in Halle.
