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Prozess im Burgenlandkreis Zeitzer vor Gericht: Wie ein Streit um Rauchmelder endet

Zeitzer wird verurteilt, weil er einen Rauchmelder abmontiert und beschädigt hat. Der Rentner wehrt sich vor dem Amtsgericht nach Kräften. Wie er sein Handeln begründet und warum er dennoch bestraft wird.

Von Matthias Voss Aktualisiert: 29.01.2025, 09:02
In Zeitz endete ein Streit um einen Rauchmelder vor dem Amtsgericht.
In Zeitz endete ein Streit um einen Rauchmelder vor dem Amtsgericht. (Symbolfoto: DPA)

Zeitz/MZ. - 600 Euro Geldstrafe für Sachbeschädigung. Das ist das Urteil vor dem Amtsgericht gegen einen 65-jährigen Zeitzer. Der war gegen einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft in Widerspruch gegangen, hatte damit aber nichts erreicht. Denn dieser Strafbefehl belief sich auch schon über 600 Euro. Aber es zeigte, welche Einstellung der Angeklagte hatte. Denn kurz vor dem Urteil sprach er von einem „frei erfundenen Tatbestand und einem niederträchtigen, unzulässigen Strafantrag“. So hatte er das Gericht und diverse Zeugen über eine Stunde lang beschäftigt. Laut Anklage wurde ihm vorgeworfen, einen Rauchmelder in seinem Haus absichtlich abgerissen und in eine Ecke des Kellers geworfen zu haben.