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Russischer Angriffskrieg auf die Ukraine Ukrainisches Zentrum lädt in Zeitz ein zu Gespräch und Verbundenheit: Warum der Dank den Zeitzern gilt

Vierter Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine: Was ein „Baum des Halts“ in Zeitz damit zu tun hat

Von Angelika Andräs 23.02.2026, 15:50
Das Ukrainische Zentrum für Integration und Kulturaustausch befindet sich in Zeitz am Roßmarkt 4.
Das Ukrainische Zentrum für Integration und Kulturaustausch befindet sich in Zeitz am Roßmarkt 4. Foto: Archiv/Nataliia Laptieva

Zeitz/MZ. - Einen Raum der Begegnung und Unterstützung öffnet das Ukrainische Zentrum für Integration und Kulturaustausch Zeitz als Tag der offenen Tür an diesem Dienstag von 11 bis 19 Uhr. Das Zentrum am Roßmarkt 4 verwandelt sich am vierten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine am 24. Februar 2022 in einen Raum für Gespräch, Stille und gegenseitigen Halt. Gemeinsam soll ein „Baum des Halts“ installiert werden, verbunden mit Antworten auf die Frage: Was gibt dir Halt in schweren Zeiten?

Nataliia Kyrychenko, die Geschäftsführerin des Ukrainischen Zentrums, erklärte im Namen der in Zeitz lebenden Ukrainerinnen und Ukrainer: „Für uns ist es ein sehr schweres Datum. An diesem Tag begann der Krieg gegen unser Land, und für viele von uns hat sich das Leben unwiderruflich verändert. Gleichzeitig wissen wir, dass sich auch für Deutschland und für die Stadt Zeitz seitdem vieles verändert hat.“ Der Krieg sei plötzlich ganz nah gekommen, Menschen seien angekommen, aufgenommen, begleitet und unterstützt worden. „Dafür haben wir hier von Anfang an viel Offenheit, Hilfe und Menschlichkeit erfahren. Dafür möchten wir allen nochmals herzlich danken.“

In diesem Jahr hat man sich bewusst gegen eine öffentliche Kundgebung entschieden. Vor allem deshalb, weil viele Menschen diesen Tag inzwischen sehr persönlich und ganz für sich erleben möchten. Das Ukrainische Zentrum will einfach ein Ort sein, an dem alle vorbeikommen können: auf eine Tasse Tee, für ein Gespräch oder einen stillen Moment des Erinnerns, ein wenig Austausch, ein kleines Zeichen der Solidarität und vor allem, um nicht allein zu sein und ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen.