Freude beim 1. FC Zeitz und Co.

Freude beim 1. FC Zeitz und Co.: Sportler können Thälmannstadion wieder nutzen

Zeitz - Nicht nur die Mitglieder des 1. FC Zeitz können endlich aufatmen - auch die Leichtathleten und Faustballer, die bis vor dem Hochwasser das Zeitzer Thälmannstadion nutzten. Ab April dürfen die großen und kleinen Kicker sowie alle anderen Aktiven wieder in ihrer alten Wirkungsstätte trainieren. Ein Sanitärcontainer wird aufgestellt und zwei kleine transportable Holzhäuser sollen als Umkleiden für die aktiven Sportler ...

Von Anja Melior 25.02.2016, 15:19

Nicht nur die Mitglieder des 1. FC Zeitz können endlich aufatmen - auch die Leichtathleten und Faustballer, die bis vor dem Hochwasser das Zeitzer Thälmannstadion nutzten. Ab April dürfen die großen und kleinen Kicker sowie alle anderen Aktiven wieder in ihrer alten Wirkungsstätte trainieren. Ein Sanitärcontainer wird aufgestellt und zwei kleine transportable Holzhäuser sollen als Umkleiden für die aktiven Sportler dienen.

„Wir haben eine Zwischenlösung gefunden. Die Sportler werden die Möglichkeit haben, sich auf dem Gelände zu duschen und umzuziehen“, verkündete der Zeitzer Oberbürgermeister Volkmar Kunze (FDP) am Rande der Turnhalleneröffnung auf dem Schlagstück in der Elstervorstadt.

„Wir sind froh, dass sich unsere Trainingsmöglichkeiten dadurch erheblich verbessern. Nicht nur für die Fußballer, sondern auch für die Sportler der SG Chemie“, erklärte der erste Vorsitzende des 1. FC Zeitz, Hajo Bartlau und zeigte sich deutlich erleichtert. Allerdings werden die Herren der Zeitzer Elf ihre Punktspiele in der Landesliga weiterhin im Puschendorfstadion austragen müssen.

Nach dem Hochwasser im Juni 2013 war das Stadion komplett gesperrt worden. Ein Kunstrasenplatz ist im Jahr darauf entstanden. Es wurde auch darauf gespielt, nur das Umziehen und Duschen sei eben nicht dort möglich gewesen. Mit Bussen und anderen Fahrzeugen wurden dann die Sportler wieder in das Puschendorfstadion gefahren.

„Wir wollen, dass das Stadion im Mai endlich wieder betriebsfähig ist und die Vereine ihren normalen Sportbetrieb aufnehmen können“, so Kunze. Die Zwischenlösung resultiert aus einer Ideenfindung mit Bürgermeister Henrik Otto. Ein Sanitärcontainer würde die Stadt allerdings für zwei Jahre etwa 80.000 Euro kosten. Eine Summe, die unerschwinglich sei. „Im April beginnt jedoch der Rückbau der Baustelle der Stärkefabrik. Dort organisieren wir einen solchen Container. Duschen und Toiletten für Männlein und Weiblein getrennt - so wie es sein muss“, erklärt das Stadtoberhaupt. Die Holzhäuser werden im Baumarkt angeschafft und sollen den Zweck der Umkleiden erfüllen. „Ich habe den Auftrag zur Beschaffung jetzt erteilt, damit es eine schnelle Lösung für unsere Vereine gibt“, so Kunze. (mz)