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Kunst als Gegenpol Wie das Malen einer Wittenbergerin aus der Depression hilft

Wie die 54-jährige Kati Köhler aus Wittenberg in einer schweren Lebensphase zur Kunst zurückfindet – und warum das Malen für sie heute mehr ist als ein Hobby.

02.02.2026, 15:00
Kati Köhler zeigt einige ihrer Illustrationen und handgemalten Karten.
Kati Köhler zeigt einige ihrer Illustrationen und handgemalten Karten. (Foto: A. Hlushchenko)

Wittenberg/MZ. - Kati Köhler malt am liebsten morgens. Dann, wenn es ruhig ist. „Wenn alle noch schlafen und mich in Ruhe lassen“, sagt sie. In diesen Stunden ist sie ganz bei sich. Kein Lärm, keine Kommentare, kein Blick von außen. Das Malen ist für sie ein geschützter Moment, in dem sie abschalten kann.