Autobahn sechs Stunden gesperrt

Unfall auf der A9 im Landkreis Wittenberg: Ein Toter und vier Verletzte bei Kollision

Am Dienstagmorgen kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A9 im Landkreis Wittenberg. Mehrere Fahrzeuge kollidierten in Höhe Köselitz miteinander. Vier Personen wurden verletzt - eine Person kam ums Leben.

Aktualisiert: 17.08.2022, 08:18
Auf der Autobahn 9 bei Köselitz ereignete sich am Dienstagmorgen ein schwerer Unfall mit mehreren Verletzten und einem Toten.
Auf der Autobahn 9 bei Köselitz ereignete sich am Dienstagmorgen ein schwerer Unfall mit mehreren Verletzten und einem Toten. Foto: dpa/Stefan Puchner/Symbol

A9/Köselitz/DUR - Auf der Autobahn 9 ereignete sich am Dienstagmorgen ein schwerer Unfall mit mehreren Verletzten und einem Toten. Wie die Polizei mitteilt, war der Fahrer eines Range Rovers auf der Höhe Köselitz unterwegs und musste seinen Pkw gegen 8.23 Uhr wegen einer Fahrzeugpanne auf dem Standstreifen abstellen. Kurz darauf traf ein Pannendienst vor Ort ein, der sein Fahrzeug vor dem Range Rover abstellte.

Aus ungeklärter Ursache ereignete sich in weiterer Folge eine Kollision eines Sattelzugs der Marke Mercedes-Benz mit den beiden anderen Pkw. Dabei wurde der 65-jährige Fahrer des Range Rover fußläufig erfasst. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Die Insassen des Range Rover, eine 57-Jährige und ein 20-Jähriger, wurden vor Ort mediznisch betreut. Alle drei Personen stammen laut Polizei aus Berlin.

Tödlicher Unfall auf A9 bei Köselitz: Feuerwehr und Polizei bei Bergung beteiligt

Der 56-jährige Pannendienstleister sowie der 27-jährige Fahrzeugführer des Sattelzuges wurde vor Ort medizinisch betreut. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 60.000 Euro geschätzt.

Neben der Polizei waren auch die Freiwilligen Feuerwehren aus dem Bereich Dahnsdorf-Krahnepuhl und Niemegk mit insgesamt acht Fahrzeugen und 40 Kameraden im Einsatz. Für die Unfallaufnahme war die A9 für circa sechs Stunden voll gesperrt.