Tarifstreit im öffentlichen Dienst Warnstreik legt am Montag Busberieb im Burgenlandkreis lahm
Achtung Nahverkehrsnutzer und Schüler! Am kommenden Montag fahren im Burgenlandkreis keine Busse des Verkehrsbetriebs PVG. Grund ist ein Warnstreik. Von wann bis wann der Ausstand gehen soll.

Weißenfels/MZ - Pendler, Schüler und sonstige Nutzer der Busse der PVG Burgenlandkreis müssen sich am Montag, 2. Februar, auf massive Behinderungen einstellen. Grund ist ein Warnstreik bei dem kreiseigenen Busbetrieb PVG. Wie das Landratsamt am Freitag mitteilte, werden von dem Streik sämtliche Buslinien der PVG im Burgenlandkreis betroffen sein, mit Ausnahme des Behindertenverkehrs nach Halle. Der Warnstreik soll demnach mit Betriebsbeginn starten und bis zum Betriebsende gehen.
Warnstreik im Busverkehr des Burgenlandkreises: Mehr Lohn und 35-Stunden-Woche gefordert
Hintergrund des Streiks sind die stockende Tarifverhandlungen. Im öffentlichen Dienst der Länder und bei der Autobahn GmbH fordert die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sieben Prozent mehr Entgelt, mindestens jedoch 300 Euro monatlich. Im Nahverkehr geht es laut Verdi vor allem um Entlastung. Die Beschäftigten fordern unter anderem die Einführung einer 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich, höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit sowie verlässlichere Ruhezeiten. Auch Verbesserungen für Auszubildende stehen auf der Forderungsliste.