Teilerfolg im Streit um Windparkflächen Stadt und Landkreis setzen sich durch: Harzhochfläche bei Sangerhausen soll nicht für Windkraft ausgewiesen werden
Die Gegner des geplanten Windparks nahe Horla, Rotha und Breitenbach können aufatmen: Stadt und Landkreis setzten sich am Donnerstag in der Planungsgemeinschaft Harz mit der Empfehlung durch, das 110‑Hektar‑Gebiet nicht für Windkraft zu nutzen. Eine endgültige Entscheidung fällt Ende Februar.

Sangerhausen/MZ/FRS. - Positive Nachricht für die Gegner eines möglichen Windparks auf der Harzhochfläche nahe der Sangerhäuser Ortsteile Horla, Rotha und Breitenbach. Wie Landrat André Schröder (CDU) mitteilte, konnten sich die Stadt Sangerhausen und der Landkreis Mansfeld-Südharz am Donnerstag im Regionalausschuss der Planungsgemeinschaft Harz (REP) mit der Empfehlung durchsetzen, das 110 Hektar große Gebiet nahe der drei Orte nicht für die Windkraftnutzung vorzusehen.
