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  7. Waldsterben im Harz: Experte über Aufforstung und Zukunft

Waldsterben und Wiederaufforstung im Harz Tausende neue Bäume gepflanzt - Experte erklärt, was der Harzer Wald jetzt braucht

Dürre, Brände und Borkenkäfer haben den Wäldern im Harz massiv geschadet. Welche Herausforderungen und Chancen es jetzt für die Region gibt, erläutert der Naturschutzexperte Uwe Wegener am 30. Januar in Ballenstedt.

Von Rita Kunze Aktualisiert: 29.01.2026, 14:21
Das Fichtensterben hat viele Gebiete im Harz kahl werden lassen, durch Naturverjüngung werden sie wieder grün.
Das Fichtensterben hat viele Gebiete im Harz kahl werden lassen, durch Naturverjüngung werden sie wieder grün. Foto: Maik Schumann

Ballenstedt/MZ. - Abgestorbene Bäume, kahle Flächen - der Harzer Wald hat gelitten durch Trockenjahre, Waldbrände und Fichtensterben durch massiven Borkenkäferbefall. Jetzt verändert er sein Gesicht durch Naturverjüngung und durch groß angelegte Aufforstungsaktionen; zu den jüngsten gehört die Pflanzung von mehr als 10.000 Buchen, Lärchen, Fichten und anderen Baumarten an nur einem Tag Ende November 2025 nahe der Rappbodetalsperre.