Sportlerumfrage im Saalekreis MZ-Sportlerwahl 2025: Mannschaft des Jahres gesucht - diese sechs Teams sind nominiert
Im Saalekreis sind sechs Mannschaften verschiedener Sportarten für die MZ-Sportlerwahl 2025 nominiert: Vom Gehfußball über Kegeln, Schach, Faustball, Radpolo bis Volleyball. Abstimmung bis 15. Februar – welches Team gewinnt?

Saalekreis/MZ/Ruc. - Erfolg ist im Sport niemals eine Einzelleistung – sechs Mannschaften aus dem Saalekreis haben das 2025 eindrucksvoll bewiesen. Die nominierten Teams stehen für Zusammenhalt, Kampfgeist und die Fähigkeit, in entscheidenden Momenten gemeinsam zu bestehen. Die Palette der Erfolge reicht vom souveränen Meistertitel über hart erkämpfte Klassenerhalte bis hin zu beeindruckenden Comebacks nach Rückschlägen. Ob am Brett, auf dem Feld, in der Halle oder auf zwei Rädern – überall dort, wo es auf Teamwork ankommt, haben diese Mannschaften überzeugt.
Jetzt online abstimmen: MZ-Sportlerwahl 2025
MZ-Leser können nun bis zum 15. Februar abstimmen, welches Team den Titel „Mannschaft des Jahres 2025“ verdient hat. Der Kreissportbund Saalekreis stellt die Kandidaten vor:
Volleyball-Herren vom CV Mitteldeutschland
Sie sind mehr als ein Verein – sie sind Geschichte, Zusammenhalt und Aufbruch. Der CV Mitteldeutschland steht für Volleyball mit Herz, Haltung und Hingabe. In der 25-jährigen Vereinsgeschichte blicken die „Piraten“ zurück auf große Erfolge, Krisen, Neustarts und immer wieder den Mut, weiterzumachen.

Dieser Zusammenhalt und die harte Arbeit zahlten sich in der letzten Spielzeit auf beeindruckende Weise aus: In der Saison 2024/2025 dominierte die Mannschaft die Regionalliga Nordost und sicherte sich ohne einen einzigen Punktverlust die Meisterschaft – verbunden mit dem verdienten Aufstieg in die Dritte Liga Nord.
Gehfußball-Senioren von der SG Bad Dürrenberg
Der Ball darf maximal hüfthoch gespielt werden, der Torraum ist tabu und Rennen verboten – willkommen beim Gehfußball. Diese noch junge Sportart bietet eine ideale Kombination aus moderater Belastung und gemeinschaftlichem Erleben.

Die Senioren der SG Bad Dürrenberg sind Vorreiter in dieser Disziplin und leben ihr gemeinsames Hobby aktiv, um auch nach der klassischen Fußballkarriere fit zu bleiben. Mit dem „Saline Team“ stellen sie sogar den amtierenden Landesmeister: Bereits bei ihrer ersten Teilnahme holte sich das Team verdient den Titel.
Kegel-Herren vom SV Geiseltal Mücheln
Die 1. Männermannschaft des SV Geiseltal Mücheln ist ein traditionsreiches Team, das über Jahrzehnte hinweg auf hohem Niveau agiert. In der Saison 2024/25 traten die „Wölfe“ in der 1. Bundesliga an und kämpften gegen starke Konkurrenz.

Trotz großen Kampfgeistes belegten sie am Ende Platz neun und mussten den Gang in die zweite Liga antreten. Doch das neu formierte Team fand schnell zurück in die Erfolgsspur: Mit Nervenstärke, Zusammenhalt und taktischem Geschick führen die „Wölfe“ derzeit souverän die Tabelle der 2. Bundesliga Ost an.
Schach-Damen vom Schachverein Merseburg
In der Welt des strategischen Brettspiels gilt Schach als Königsdisziplin des Geistes – und beim Schachverein Merseburg wird diese mit großem Erfolg praktiziert. Die Frauenmannschaft zeigte in der letzten Saison eindrucksvoll, dass Strategie keine Frage des Geschlechts ist. Gegen starke Konkurrenz setzten sich die Damen erfolgreich durch.

Nach einem spannenden Finale schloss das Team die Saison 2024/25 in der 2. Bundesliga Ost auf dem fünften Platz ab. Mit dieser Platzierung sicherten sie sich souverän den Klassenerhalt in der zweithöchsten deutschen Spielklasse.
Faustball-Herren vom MSV Buna Schkopau
Der MSV Buna Schkopau ist das regionale Aushängeschild im Faustball. Die Männermannschaft schafft es seit vielen Jahren, sich sowohl auf dem Feld als auch in der Halle in den oberen Spielklassen zu behaupten. In der Feldsaison zeigte das Team eine konstant gute Leistung und belegte Platz sechs in der 2. Bundesliga Ost.

Die Premiere in der 1. Bundesliga Halle endete mit dem neunten Platz und dem Abstieg. Doch die Mannschaft bewies enorme Moral: In der laufenden Hallensaison qualifizierten sich die Schkopauer bereits wieder für die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga.
Radpolo-Duo Heller/Opitz vom Tollwitzer RSV 1900
Den Lenker fest im Griff und den Ball mit dem Schläger ins Tor befördern – Fähigkeiten, die Wiebke Heller und Caroline Opitz vom Tollwitzer Radsportverein hervorragend beherrschen.

Nach einer herausfordernden Saison beendeten sie die 1. Radpolo-Bundesliga auf Platz zehn und mussten den Umweg über das Auf- und Abstiegsturnier nehmen. Dort präsentierte sich das Duo in beeindruckender Form und bewies eindeutig ihre Erstliga-Qualität. Nach spannenden Spielen sicherte es sich souverän den Turniersieg und damit den verdienten Verbleib in der 1. Bundesliga.