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Geschädigter widerspricht seinen Aussagen Landgericht Halle spricht drei Angeklagte nach Taxi-Überfall-Vorwurf in Merseburg frei

Wegen des Vorwurfs der schweren räuberischen Erpressung standen drei junge Männer vor dem Landgericht Halle. Doch widersprüchliche Aussagen des mutmaßlich geschädigten Taxifahrers ließen erhebliche Zweifel an dem Tatgeschehen aufkommen – am Ende sprach das Gericht alle Angeklagten frei.

Von Sebastian Meyer 19.02.2026, 18:00
In Saal 187 des Landgerichts in Halle wurde das Urteil im Taxifahrer-Fall von Merseburg gesprochen.
In Saal 187 des Landgerichts in Halle wurde das Urteil im Taxifahrer-Fall von Merseburg gesprochen. (Foto: Susanne Christmann)

Merseburg/Halle/MZ. - Erleichtert nimmt einer der Angeklagten seine Mutter in den Arm. Momente zuvor waren er und seine zwei Freunde, die zwischen 21 und 24 Jahre alt sind, am Mittwochmorgen vor dem Landgericht Halle von jeglichen Anschuldigungen freigesprochen worden. Schwere räuberische Erpressung – das war der Vorwurf der Staatsanwaltschaft.