Filmdreh

Filmdreh: Auf Schloss Vitzenburg wird gehext

Vitzenburg/MZ - Ihr Lieblingshexspruch? „Plopp Stopp - Hex Hex“, lächelt Lina Larissa Strahl. „Damit kann man alles beenden - zum Beispiel einen Streit, oder man kann verhindern, dass jemand stürzt. Dieser Hexspruch ist ein Alleshelfer, ein toller Spruch.“ Die 15-jährige spielt im neuen Detlev-Buck-Film „Bibi und Tina“ die aus Hörspielen und Trickserie bekannte Junghexe Bibi Blocksberg, hat genau wie die Trickfigur strohblonde Haare und ein fröhliches Lächeln. An ihrer Seite als Tina spielt Lisa Marie Koroll (Adoptivtochter aus „Familie Dr. ...

Von Undine Freyberg 13.08.2013, 20:53

Ihr Lieblingshexspruch? „Plopp Stopp - Hex Hex“, lächelt Lina Larissa Strahl. „Damit kann man alles beenden - zum Beispiel einen Streit, oder man kann verhindern, dass jemand stürzt. Dieser Hexspruch ist ein Alleshelfer, ein toller Spruch.“ Die 15-jährige spielt im neuen Detlev-Buck-Film „Bibi und Tina“ die aus Hörspielen und Trickserie bekannte Junghexe Bibi Blocksberg, hat genau wie die Trickfigur strohblonde Haare und ein fröhliches Lächeln. An ihrer Seite als Tina spielt Lisa Marie Koroll (Adoptivtochter aus „Familie Dr. Kleist“).

Gedreht wird in Brandenburg und Schleswig-Holstein, aber derzeit auch für drei Wochen in der Region Querfurt. Aus Schloss Vitzenburg ist für den Film jetzt Schloss Falkenstein geworden. Es wurde innen herrlich historisch dekoriert und im Schlosshof wurden pinkfarbene Kunstblumen gepflanzt. „Hier im Schloss ist es toll, wir haben fürs Drehen beinahe Studiobedingungen“, schwärmt Regisseur Detlev Buck, der im Film auch die Rolle des Vaters von Tierarzt Dr. Eichhorn übernimmt. „Und Schloss Vitzenburg bleibt dann auch Schloss Falkenstein - zumindest für alle Kinder, die den Film sehen. Und weil Kinder wissen wollen, wo etwas gedreht wurde, werden auch Eltern mit ihren Kindern herkommen und sich das hier anschauen wollen“, prophezeit der erfolgreiche Filmemacher und Schauspieler („Sonnenallee“, „Männerpension“). „Die Erfahrung haben wir nach dem Dreh von ’Hände weg von Mississippi’ auch gemacht.“ Für diesen Film, Bucks ersten Kinder- und Jugendfilm, gab es 2007 den Deutschen und den Bayerischen Filmpreis.

Der Film „Bibi und Tina“ kostet rund 4,6 Millionen Euro und wird von der Mitteldeutschen Medienförderung mit rund 450 000 Euro unterstützt. „Wenn mit diesem Film auch die Region Werbung bekommt, würde uns das sehr freuen“, sagte Staatsminister Rainer Robra am Dienstag am Set.