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Verhandeln in der Krise Erste Tarifrunde in der Nordostchemie: Gewerkschaft IGBCE fordert garantierte Jobsicherheit

Ende Februar läuft der Tarifvertrag für 48.000 Beschäftigte in Chemie- und Pharmaindustrie aus. In Leuna gab es nun die Verhandlungen für einen Nachfolger. Die Rahmenbedingungen waren außergewöhnlich. Denn die Branche steckt tief in der Krise.

Von Robert Briest 20.01.2026, 14:08
Auftakt Tarifverhandlungen Chemie im CCE-Leuna: Arbeitgebervertreter Jens Haselow und IGBCE-Nordost-Chefin Stephanie Albrecht-Suliak, Landesbezirksleiterin der IGBCE Nordost
Auftakt Tarifverhandlungen Chemie im CCE-Leuna: Arbeitgebervertreter Jens Haselow und IGBCE-Nordost-Chefin Stephanie Albrecht-Suliak, Landesbezirksleiterin der IGBCE Nordost Katrin Sieler

Leuna/MZ. - Ernsthaft, respektvoll, sich der gemeinsamen Verantwortung bewusst ­– so beschrieben die Teilnehmer im Nachgang die Stimmung der ersten Verhandlungsrunde für einen neuen Tarifvertrag in der Chemiebranche. Die Vertreter des Arbeitgeberverbandes Nordostchemie und der Chemiegewerkschaft IGBCE hatten sich dazu im Leunaer Kulturhaus CCE in einer außergewöhnlichen Situation getroffen. Die Chemiebranche steckt tief in der Krise.