1. MZ.de
  2. >
  3. Lokal
  4. >
  5. Nachrichten Merseburg
  6. >
  7. MZ-Sportlerwahl 2025: Der Sport im Saalekreis boomt

MZ-Sportlerwahl 2025 Der Sport im Saalekreis boomt

Hinter den Athleten liegt ein erfolgreiches Wettkampf- und Turnierjahr. Die Besten werden nun im Rahmen der MZ-Sportlerwahl 2025 ausgezeichnet. Die Online-Abstimmung beginnt.

Von Melain van Alst 17.01.2026, 10:00
Stolz schaut Angela Heimbach auf die Zahlen der qualifizierten Sportler für die MZ-Sportlerwahl 2025.
Stolz schaut Angela Heimbach auf die Zahlen der qualifizierten Sportler für die MZ-Sportlerwahl 2025. (Foto: Katrin Sieler)

Merseburg/MZ. - Die Sportlerinnen und Sportler aus dem Saalekreis haben im vergangenen Jahr alles gegeben. Viele von ihnen haben Turniere gewonnen, Titel geholt oder vordere Plätze bei hart umkämpften Meisterschaften erreicht. Wie jedes Jahr werden die Sportler nun vom Kreissportbund und der Mitteldeutschen Zeitung mit der „MZ-Sportlerwahl“ ausgezeichnet. Neben einer Jury entscheiden vor allem die Leser der MZ entweder per Tippschein oder Online-Abstimmung über ihre Gewinner des Jahres 2025.

Stolz schaut Angela Heimbach auf die Zahlen. Die Präsidentin des Kreissportbundes (KSB) Saalekreis kann verkünden, dass sich in diesem Jahr 133 Nachwuchssportler und 228 Erwachsene für die Auswahl zur MZ-Sportlerwahl qualifiziert haben.

Der Sport ist breit aufgestellt im Saalekreis

Sie alle haben die vorgegebenen Leistungskriterien erfüllt: Sie waren Landesmeister und/oder Landespokalsieger, sie haben die Plätze eins bis sechs bei Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften oder die Plätze eins bis drei bei Nord-, Nordost-, Ost- und Mitteldeutschen Meisterschaften belegt. Die Mannschaften waren in der ersten, zweiten oder dritten Bundesliga oder haben in den Regionalligen den ersten bis dritten Platz erreicht.

Zur Abstimmung: Das sind die Nominierten für die MZ-Sportlerwahl 2025

Daraus ergibt sich die Auswahl auf dem Tippschein. Erstmals darunter sind die Gehfußball-Senioren der SG Bad Dürrenberg und die D-Jugend im Handball vom TuS Dieskau-Zwintschöna, die Landesmeister geworden sind. Nur selten würden es Mannschaften in breiten Sportarten wie dem Handball aufgrund der Vielzahl an Teams so weit schaffen, erklärt Maik Heinel, stellvertretender Geschäftsführer des KSB.

Gleichzeitig zeige es, wie breit der Sport im Saalekreis aufgestellt sei. Auch dass die Kegler aus Mücheln, die Faustballer aus Schkopau und die Tollwitzer vom Radsportverein in der ersten Bundesliga waren, sei ein großer Erfolg.

Mitgliederzahl steigt weiter

Noch liegen die finalen Zahlen für die Sportlerinnen und Sportler im Saalekreis aus dem vergangenen Jahr nicht vor, aber der KSB erwartet ein neues Allzeithoch bei den Mitgliedern. „Der Sport im Saalekreis boomt“, sagt Angela Heimbach.

Und nicht nur das: Die Vereine nehmen eine immer wichtigere Rolle in den Ortschaften ein. Neben dem eigentlichen Sport sind sie für das Gemeinschaftsgefühl im Ort prägend. Das zeige oft die hohe Quote von Sportlern zu Einwohnern. Zuletzt habe sie das in Landsberg gesehen, wo 2.000 Menschen organisiert sind.

Übungsleiter werden gebraucht

Mehr gehe aber wie in den Jahren zuvor bei den zertifizierten Übungsleitern. Es bleibt ein kritisches Scharnier. Zwar werde viel ausgebildet, aber es hören oft auch viele altersbedingt auf. „Dass es mehr Übungsleiter werden, zeichne sich daher nicht ab“, ergänzt Steffi Meyer, Geschäftsführerin des KSB. Der Bedarf ist weiterhin groß.

Geplant sei daher, die zusätzlichen 25.000 Euro, die der Kreistag für den KSB bewilligt hat, in die Übungsleiter zu investieren. „Die große Sportfamilie hat sich sehr darüber gefreut“, sagt Heimbach über die zusätzlichen Möglichkeiten und hofft, dass sich diese finanzielle Unterstützung verstetigt.

Ehrungen finden im März in Merseburg statt

Trotz mancher Hürde haben die Sportler im Saalekreis im vergangenen Jahr 272 Titel errungen, 29 Podestplätze bei überregionalen Meisterschaften, 53 Platzierungen bei Deutschen Meisterschaften, eine bei Europameisterschaften und vier bei Weltmeisterschaften geholt. Die Bilanz kann sich sehen lassen. „Und gerade für die Mannschaften sei es ein gutes Jahr gewesen“, sagt Maik Heinel.

In den kommenden Wochen werden den Lesern der MZ online und in der Zeitung die Sportler und ihre Leistungen vorgestellt, und dann heißt es: Kreuze machen. Dafür werden die Tippscheine mit jeder Veröffentlichung zur MZ-Sportlerwahl gedruckt.

Auch online ist eine Abstimmung möglich. Nach Ende der Abstimmungsfrist am 15. Februar werden die Stimmen gezählt und auch die Jury gibt ihr Votum ab. Die Sportlerinnen und Sportler werden am Freitag, 6. März, mit der 18. Sportlerehrung im Ständehaus in Merseburg ausgezeichnet. Die besten Sportlerinnen und Sportler werden anschließend am Sonntag, 15. März, ab 9.30 Uhr im Domstadtkino in Merseburg entsprechend gewürdigt.

So werden die Besten gewählt

Ab diesem Samstag und bis Sonntag, 15. Februar, können die Leserinnen und Leser der MZ an der „MZ-Sportlerwahl“ teilnehmen – entweder klassisch per Tippschein oder online.

Per Tippschein: Den originalen Tippschein aus der Zeitung ausschneiden, ausfüllen und an die Redaktion Merseburg, König-Heinrich-Straße 21a, 06217 Merseburg, schicken oder in den Briefkasten der Redaktion einwerfen.

Online-Abstimmung: Einfach den Link in diesem Artikel nutzen und bis zum 15. Februar, 23.59 Uhr, online abstimmen.

Die Stimmen aus den Tippscheinen fließen zu 20 Prozent in das Gesamtergebnis ein, ebenso die Online-Abstimmung (20 Prozent).

Die restlichen 60 Prozent vergibt eine zwölfköpfige Jury: fünf Stimmen stellt der Kreissportbund, drei die MZ-Lokalredaktion Merseburg, zwei die Saalesparkasse und zwei der Landkreis/Kreistag des Saalekreises.