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Neue Reihe „Filmstadt Köthen“ bringt die Bachstadt auf die große Leinwand

An fünf Abenden zeigen die Veranstalter Filme, die auf die eine oder andere Weise eine Verbindung mit Köthen haben. Los geht es am 20. Mai.

Aktualisiert: 18.05.2022, 15:09
Vor lauter Schnurrbart die Geliebte nicht sehen: Los geht es mit einem Polizeiruf 110 von 1979
Vor lauter Schnurrbart die Geliebte nicht sehen: Los geht es mit einem Polizeiruf 110 von 1979 Foto: Deutsches Rundfunkarchiv/Siegfried Rieck

Köthen/MZ/MIL - Eine neue Kinoreihe mit dem Titel „Filmstadt Köthen“ kündigt der Schlossbund in einer Pressemitteilung an. Bereits am Freitag, 20. Mai, soll die erste Veranstaltung im Dürerbundhaus den Auftakt machen. Die Reihe zeige Streifen, die in der einen oder anderen Weise in Verbindung mit der Bachstadt stünden, versprechen die Veranstalter in ihrer Ankündigung.

Als Initiatoren stehen hinter der Kinoreihe das Trafo-Projekt „Neue Kulturen des Miteinanders – Ein Schloss als Schlüssel zur Region“ sowie der Verein „Mitteldeutsche Filmfreunde“.

Beziehungen zur Köthen ergeben sich aus Personen, Drehorten und Themen der Filme

Dass der Titel „Filmstadt Köthen“ recht vollmundig daherkommt, dieses Umstandes ist man sich beim Schlossbund scheinbar selbst ausreichend bewusst. Also übt man sich in Bescheidenheit: „Sicherlich, das sei zugegeben, ist Köthen nicht Hollywood und auch kein Babelsberg“, tiefstapelt die Pressemitteilung.

Allerdings nur, um anschließend sogleich in die Vollen zu gehen: Denn im Kontext von handelnden Personen, Drehorten und auch Sujets lasse „sich doch mehr als nur eine Beziehung finden, die die Bachstadt mit der Welt des Films verbindet“, schreiben die Veranstalter. Und tatsächlich hat die Ausbeute für fünf Termine gereicht – wer suchet, der findet, könnte man also meinen.

Polizeiruf 110-Folge „Am Abgrund“ von 1979 wurde teilweise in Köthen gedreht

Los geht es laut Pressemitteilung am kommenden Freitag um 19 Uhr mit der Polizeiruf 110-Folge „Am Abgrund“ von 1979. Diese sei „zum Teil in der Bachstadt gedreht“ worden.

Am 10. Juni schließt dann „Happy End“, Jahrgang 1977, an. Der Streifen soll nach Plan im Beisein der Hauptdarstellerin Renate Richter über die Leinwand flimmern. Die weiteren Termine sind am 1. Juli, 9. September und 7. Oktober. Unter den angekündigten Filmen finden sich sowohl Spiel- als auch Dokumentarfilme.

Mit dem Journalisten Matthias Bartl ist ein ausgewiesener Köthen-Experte vor Ort

Jeder Filmabend soll mit einer Einführung beginnen, die der Köthener Journalist und langjährige MZ-Redakteur Matthias Bartl übernimmt. Dieser werde sein historisches Wissen über die Bachstadt nutzen, um Hintergründe zu erläutern und die Beziehungen aufzuzeigen, die die jeweiligen Filme mit Köthen verbinden, heißt es in der Pressemitteilung des Schlossbundes.

Der Eintritt ist kostenfrei. Los geht es im Dürerbundhaus jeweils um 19 Uhr, am 2. Juni bereits um 18.30 Uhr. Informationen gibt es telefonisch unter 03496/3099888 und per Mail an [email protected]