Wirtschaft

Kommt Mindestlohn von 12 Euro? Rund 14.000 Menschen in Anhalt-Bitterfeld könnten profitieren

Der Mindestlohn ist jüngst auf 9,82 Euro gestiegen, im Juli soll er nochmal auf 10,45 Euro steigen. Davon könnten rund 3.000 Beschäftige in Anhalt-Bitterfeld profitieren. Doch im Landkreis verdienen immer noch knapp 14.000 Menschen weniger als zwölf Euro in der Stunde.

Von Jakob Milzner 07.01.2022, 10:58
Mitarbeitende in der Gastronomie sowie in Fleischereien und Bäckereien würden laut der NGG besonders von einem höheren Mindestlohn profitieren. Hier demonstrieren Gewerkschaftsmitglieder im April in Weißenfels.
Mitarbeitende in der Gastronomie sowie in Fleischereien und Bäckereien würden laut der NGG besonders von einem höheren Mindestlohn profitieren. Hier demonstrieren Gewerkschaftsmitglieder im April in Weißenfels. (Foto: Peter Endig/dpa)

Köthen/Bitterfeld/MZ - Mit dem Jahreswechsel ist der Mindestlohn in Deutschland erneut gestiegen. Seit dem 1. Januar 2022 dürfen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nun nicht mehr weniger als 9,82 Euro in der Stunde verdienen. Und zum 1. Juli soll die gesetzliche Lohnuntergrenze noch einmal angehoben werden, dann auf 10,45 Euro. Im Vergleich zu den bislang geltenden 9,60 Euro entspricht das einem Plus von knapp neun Prozent.

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