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Apfelkrise in der Region Jessen Abschied nach 100 Jahren Tradition: Warum Weingut Hanke Apfelbäume fällen muss

Das Jessener Weingut Hanke fällt auf einem Hektar Apfelbäume, obwohl der Betrieb damit mit einer 100-jährigen Tradition bricht. Warum diese wegweisende Entscheidung im Familienbetrieb gefallen ist und was künftig dort angebaut wird.

Von Thomas Tominski Aktualisiert: 12.02.2026, 11:55
 Ingo (links) und  Frank  Hanke  sind derzeit  damit  beschäftigt, Apfelbäume zu  fällen.
Ingo (links) und Frank Hanke sind derzeit damit beschäftigt, Apfelbäume zu fällen. (Foto: Thomas Tominski)

Jessen/MZ. - Die Entscheidung haben Frank und Ingo Hanke nicht aus dem Bauch heraus getroffen. Es sei ein längerer und nicht ganz einfacher Prozess gewesen, sagen beide, denn der Abschied von 100 Jahren Familientradition ist im Endeffekt sehr schmerzhaft. Beide haben lange gehofft und den Tag X des Öfteren verschoben, doch irgendwann besiegt die Vernunft das Festhalten an Traditionen. „Die vergangenen zwei Jahre“, blickt Frank Hanke, der mit seinem Bruder ein gleichnamiges Weingut in Jessen betreibt, zurück, „sind richtig extrem gewesen.“