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Zwischen Therapie und Krankheit Warum die große Zahl an Essstörungen in Halle auch ein positives Zeichen sein kann

Halle ist innerhalb Sachsen-Anhalt von Essstörungen am stärksten betroffen. Die Saalestadt hat daher ein Netzwerk, um den Betroffenen zu helfen. Warum die Suchtberatung der Awo ein wichtiger Baustein im Heilungsprozess sein kann.

Von Isabell Sparfeld 16.02.2026, 05:57
Halle ist laut Zahlen der Barmer-Krankenkasse in Sachsen-Anhalt am stärksten von Essstörungen betroffen.
Halle ist laut Zahlen der Barmer-Krankenkasse in Sachsen-Anhalt am stärksten von Essstörungen betroffen. (Foto: IMAGO/Zoonar)

Halle (Saale)/ MZ. - Mit großem Abstand zu allen anderen Städten und Landkreisen in Sachsen-Anhalt ist Halle am stärksten von Essstörungen betroffen. Fast 27 von 1.000 jungen Frauen zwischen zwölf und 29 Jahren leiden laut den jüngsten Auswertungen der Barmer-Krankenkasse darunter. Der Schritt zur therapeutischen Behandlung oder gar in eine Klinik ist für Betroffene oft sehr schwer.