Zwischen Therapie und Krankheit Warum die große Zahl an Essstörungen in Halle auch ein positives Zeichen sein kann
Halle ist innerhalb Sachsen-Anhalt von Essstörungen am stärksten betroffen. Die Saalestadt hat daher ein Netzwerk, um den Betroffenen zu helfen. Warum die Suchtberatung der Awo ein wichtiger Baustein im Heilungsprozess sein kann.
16.02.2026, 05:57

Halle (Saale)/ MZ. - Mit großem Abstand zu allen anderen Städten und Landkreisen in Sachsen-Anhalt ist Halle am stärksten von Essstörungen betroffen. Fast 27 von 1.000 jungen Frauen zwischen zwölf und 29 Jahren leiden laut den jüngsten Auswertungen der Barmer-Krankenkasse darunter. Der Schritt zur therapeutischen Behandlung oder gar in eine Klinik ist für Betroffene oft sehr schwer.
