Schokoladenfabrik

Traditionsunternehmen aus Halle nun schuldenfrei - Die Hallorenkugel rollt wieder

Hallorenkugel
Hallorenkugel (Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa)

Halle (Saale)/MZ - Aufatmen bei den Beschäftigten der Halloren Schokoladenfabrik: Wie der Vorstand am Freitag erklärte, sei das Unternehmen seit August 2021 vollständig schuldenfrei. Man habe ein noch offenes Darlehen vorfristig tilgen können.

Wie bereits auf der diesjährigen Hauptversammlung gegenüber den Aktionären verkündet, sagte Vorstandschef Darren Ehlert: „Halloren hat damit einen großen Sprung nach vorn gemacht. Die hohe Liquidität macht uns unabhängig und die ausgezeichnete Bonität bildet die Grundlage für das weitere organische Wachstum.“ Auch von einem Rekord wurde auf der Hauptversammlung berichtet: Rückblickend auf das Geschäftsjahr 2020 vermeldet Halloren Rekordabsätze mit Ihrem „Lieblingsprodukt“, den original Halloren Kugeln.

Absatzschub soll auch in diesem Jahr, trotz Coronakrise, fortgesetzt werden

So konnte der Absatz sortenübergreifend von 14,5 Millionen Schachteln in 2019 um zwei Millionen auf 16,5 Millionen Schachteln in 2020 gesteigert werden. Dies entspricht etwa 200.000.000 Millionen einzelner Kugeln, also mehr als zwei Halloren Kugeln für jeden Bundesbürger.

Dies mache einmal mehr deutlich, dass das Kultprodukt der ältesten Schokoladenfabrik Deutschlands auch fast 31 Jahre nach der Wiedervereinigung „immer noch rollt“. Sie sei sprichwörtlich in aller Munde und erfinde sich neben der beliebten Sorte Sahne-Cacao mit trendigen Geschmacksvarianten wieder neu. Dieser Absatzschub soll auch in diesem Jahr, trotz Coronakrise, fortgesetzt werden. Hierzu wird die Halloren Trabiroadshow einen nicht unerheblichen Beitrag leisten. So touren seit mehreren Monaten rote Halloren-Trabis durch Deutschland und sorgen so für Aufmerksamkeit. Neben Standorten in Mitteldeutschland und Berlin steht vor allem Nordrhein-Westfalen im Fokus.