Unter dem Mahlstein der Zeit

Lost Place in Halle: Was wird aus dem Backsteinkoloss Böllberger Mühle am Saaleufer?

Seit mehr als 1.000 Jahren steht an der Saale in Halle eine Mühle. Nach mehreren Großbränden ringen die traurigen Ruinen der Hildebrandschen Mühlenwerke um ihre Zukunft.

Von Steffen Könau Aktualisiert: 16.05.2022, 11:21 • 14.05.2022, 08:45
Böllberger Mühle: Wie eine Burg am Saaleufer
Böllberger Mühle: Wie eine Burg am Saaleufer Foto: Steffen Könau

Halle (Saale)/MZ - Zuletzt fuhren russische Panzer zwischen den Ruinen auf. Der Leipziger Regisseur Marco Gadge drehte Szenen für seinen Film „Irgendwer“ vor fünf Jahren in den ehemaligen Hildebrandschen Mühlenwerken an der Saale in Halle, einer Kulisse, die kaum verändert werden musste, um den Zerstörungen am Ende des Zweiten Weltkrieges nahezukommen. Seit einem Großbrand vor 30 Jahren, dem nur zwei Jahre später eine zweite vernichtende Feuersbrunst folgte, ist der Backsteinkoloss mit dem unübersehbar aufragenden 38 Meter hohen Wasserturm nur noch ein trauriger Trümmerberg.

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