Eltern auf den Barrikaden

Kein 2G-Nachweis: Arbeitsamt Halle sperrt Schüler von Berufsberatung aus

Weil sie weder geimpft noch genesen sind, dürfen Neuntklässler aus Landsberg nicht zum Vor-Ort-Termin nach Halle. Dabei sind Kinder und Jugendliche von 2G ausgenommen.

Von Dirk Skrzypczak 24.01.2022, 18:30 • Aktualisiert: 25.01.2022, 09:45
Berufsinformation in Präsenz nur für Geimpfte und Genesene: In Halle steht die Agentur für Arbeit in der Kritik.
Berufsinformation in Präsenz nur für Geimpfte und Genesene: In Halle steht die Agentur für Arbeit in der Kritik. Foto: Silvio Kison

Halle (Saale)/MZ - Die Berufsinformation für Schüler ist einer der Schwerpunkte der Agentur für Arbeit. Allerdings macht die Behörde ihre Präsenzangebote vom Impf- oder Genesenstatus der Besucher abhängig. Wer 2G nicht erfüllt, darf auch bei der BA in Halle nicht hinein. Das wird jetzt 14 von 24 Schülern einer neunten Klasse der Sekundarschule Landsberg zum Verhängnis, die die Regel nicht erfüllen. Die Jugendlichen sollten in dieser Woche nach Halle zum Berufswahltest fahren. Über die Hälfte der Schüler muss nun allerdings zu Hause bleiben. Sie sind weder geimpft noch genesen. „Ist es schon soweit gekommen, dass die Chancen auf die Berufsvorbereitung von einem Status abhängen“, kritisiert Grit Goetze, Mutter eines betroffenen Schülers. Sie sieht das Recht auf Bildung durch die Beschränkungen verletzt.

Weiterlesen mit MZ+

Unser digitales Abonnement bietet Ihnen Zugang zu allen exklusiven Inhalten auf MZ.de.

Sie sind bereits MZ+ oder E-Paper-Abonnent?

Flexabo MZ+

MZ+ für nur 1 € kennenlernen.

Sparabo MZ+

MZ+ 6 Monate für nur 5,99 €.

Wenn Sie bereits Zeitungs-Abonnent sind, können Sie MZ+ >>HIER<< dazubuchen.

Jetzt registrieren und 3 Artikel in 30 Tagen kostenlos lesen>> REGISTRIEREN<<