«Haus Rungholt»

«Haus Rungholt»: Neuer Förderbereich entsteht

Johannashal/MZ. - Gleich doppelten Anlass zur Freude gab es am Sonntag im "Haus Rungholt", Johannashall. Die Behinderteneinrichtung der Evangelischen Stadtmission Halle feierte ihr 75. Jahresfest. Und gegen Mittag gab es einen feierlichen ersten Spatenstich. Entstehen soll ein neuer Fördergruppenbereich gleich neben der Werkstatt für behinderte Menschen, so eine Mitteilung der ...

Von Sylvia Pommert 08.09.2002, 17:43

Gleich doppelten Anlass zur Freude gab es am Sonntag im "Haus Rungholt", Johannashall. Die Behinderteneinrichtung der Evangelischen Stadtmission Halle feierte ihr 75. Jahresfest. Und gegen Mittag gab es einen feierlichen ersten Spatenstich. Entstehen soll ein neuer Fördergruppenbereich gleich neben der Werkstatt für behinderte Menschen, so eine Mitteilung der Stadtmission.

Unter dem Motto "Kommt herbei und singt dem Herrn.." stand das diesjährige Fest. Mit einem Gottesdienst in der Beesenstedter Kirchen hatte es begonnen. Anschließend feierten behinderte und nicht behinderte Menschen gemeinsam auf dem Festgelände von "Haus Rungholt". Die Südbläser und das Dixieland-Quartett "Swing Dessert" sorgten für die richtige Stimmung. Ein kleines Programm zeigten auch die Tanzgruppe der Werkstatt und die Theatergruppe des Wohnheimes vor den etwa 500 Besuchern. Floristische und Kreativerzeugnisse aus der Behinderten-Werkstatt wurden auf einem Basar angeboten.

Ein weiteres vielseitiges Förderangebot soll durch einen Neubau möglich werden, für den am Sonntag auf dem Gelände von "Haus Rungholt" der erste Spatenstich erfolgte. Etwa 400 Quadratmeter groß ist der so genannte Fördergruppenbereich neben der Werkstatt für behinderte Menschen geplant. Im kommenden Sommer schon will man ihn nutzen. 18 Erwachsene sollen hier umfassend betreut werden. Entstehen werde ein Spielraum für gemeinsame Aktivitäten, der sich in die Themen-Bereiche Aktivraum, Vorhabensraum und Sinnesraum teilt, so der Werkstattleiter Norbert Wendt. Ergänzt werde das Förderangebot durch den Snoezelraum und die bereits vorhandene Naturoase. Die Mittel für den Neubau werden vom Land und dem Träger bereit gestellt. Einen Scheck von über 53000 Euro überreichte die Lotto-Toto-GmbH.