Abriss im Medizinerviertel

Halle (Saale): Rewe in der Krausenstraße schließt für ein Jahr

Halle (Saale) - Ab Mittwoch schließt der Rewe im Mdeizinerviertel in Halle (Saale). Ein modernerer Bau soll dafür entstehen.

Von Oliver Müller-Lorey 31.01.2018, 07:00

Kunden, die im Medizinerviertel bislang im Rewe-Markt in der Krausenstraße einkaufen waren, müssen sich ab Mittwoch umstellen. Für rund ein Jahr ist der Supermarkt geschlossen. Er wird abgerissen und komplett neu gebaut. Das bestätigte Rewe-Sprecherin Stephanie Behrens auf MZ-Nachfrage.

Der neue Markt soll nach dem hauseigenen sogenannten Green-Building-Konzept errichtet werden und somit besonders energieeffizient sein. Im Vergleich zu einem Standard-Bau spare der Supermarkt 50 Prozent der Energie.

Neuer Rewe im Medizinerviertel: Mehr Frische, breite Gänge

Das Sortiment, verspricht Rewe, soll im neuen Markt auf einer Verkaufsfläche von 1.800 Quadratmetern noch breiter werden. Das betreffe etwa das Obst- und Gemüsesortiment, regionale Produkte, Speisen zum sofortigen Verzehr und Bio-Produkte.

Kunden werden sich Salat an einer Theke selbst zusammenstellen, außerdem soll es einen Bistro-Bereich geben. Wie in modernen Supermärkten üblich, will Rewe die Gänge verbreitern und die Regale weniger hoch aufbauen, um auch für alte und behinderte Menschen einen angenehmen Einkauf zu ermöglichen.

Die Einsparungen bei der Energie sollen über moderne Geräte generiert werden. So sind etwa 80 Prozent der Heizenergie Abwärme der Kühlungsanlagen.

Mit neuem Rewe im Medizinerviertel kommen auch neue Mitarbeiter

Mit dem Abriss und Neubau endet in der Krausenstraße nicht nur die Ära des Supermarktes. Der Kaufmann, der den Markt als eigenständige Gesellschaft (OHG) führt, geht in den Ruhestand.

Deshalb werde auch die Gesellschaft aufgelöst. „Für die Mitarbeiter, die während der Bauphase in andere Rewe-Märkte wechseln, wechselt also auch der Arbeitgeber.“ Sobald die Einstellungsphase im neuen Markt beginne, könnten sich die Mitarbeiter bewerben.

„Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung und der zahlreichen Weiterbildungen während ihrer Beschäftigung im derzeitigen Markt sind wir sehr daran interessiert, die Mitarbeiter wieder in das Marktteam aufzunehmen“, sagt Behrens. Im neuen Markt würden sogar mehr Mitarbeiter angestellt als im derzeitigen. (mz)