Nach Skiurlaub

Coronavirus in Halle (Saale): Schüler aus Skilager in Südtirol zurück, Test-Ergebnisse negativ

Halle (Saale) - Das Thema Coronavirus macht auch vor Halle keinen Halt: Rund 80 Schüler und ihre Begleitpersonen des Christian-Wolff-Gymnasiums und vom Giebichenstein-Gymnasium Thomas Müntzer in Halle müssen nach ihrer Rückkehr in häusliche Quarantäne. Alle betroffenen Personen haben sich nach Angaben der Stadt täglich beim Gesundheitsamt zu melden. Das gelte auch für die Personen, die mit den Teilnehmern der Reisegruppe in einem Haushalt leben. Damit soll ein mögliches Infektionsrisiko weitgehend ausgeschlossen ...

Das Thema Coronavirus macht auch vor Halle keinen Halt: Rund 80 Schüler und ihre Begleitpersonen des Christian-Wolff-Gymnasiums und vom Giebichenstein-Gymnasium Thomas Müntzer in Halle müssen nach ihrer Rückkehr in häusliche Quarantäne. Alle betroffenen Personen haben sich nach Angaben der Stadt täglich beim Gesundheitsamt zu melden. Das gelte auch für die Personen, die mit den Teilnehmern der Reisegruppe in einem Haushalt leben. Damit soll ein mögliches Infektionsrisiko weitgehend ausgeschlossen werden.

Die beiden Schülergruppen kehrten am Freitag von ihren Skilagern in Südtirol zurück. In beiden Gruppen gibt es Schüler, die Coronavirus-Symptome haben. Letztere werden jetzt getestet, erste Ergebnisse werden am Samstagabend erwartet.

Unterdessen müssen nicht nur die betroffenen Schüler in Quarantäne, sondern auch diejenigen, die ab sofort mit den Schülern in einem Haushalt leben. Am Freitag war unter anderem die Stadt Halle mit Amtsärztin und weiterem Personal, Medizinern und die Feuerwehr an den beiden Schulen vor Ort.

Alle Ergebnisse vom Sonntag hier im Überblick:

19.30 Uhr: Reiseverbote für Schulen?

Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner (CDU) plant ein Reiseverbot für Schulklassen in Corona-Risikogebiete wie Italien. Der aktuelle Anlass: Am Freitag waren zwei Schulklassen aus halleschen Gymnasien mit 80 Jugendlichen aus dem Skilager in Südtirol zurückgekehrt. Alle Schüler wurden von Notärzten untersucht und Abstriche genommen.

16.50 Uhr: Quarantäne trotz Tests?

Dass die 80 Schüler und ihre Familienmitglieder aus Halle nach der Fahrten nach Südtirol weiter in Quarantäne bleiben, liegt daran, dass die Stadt bei ihnen noch keine Entwarnung geben kann. „Wenn die Erkrankung durch das Corona-Virus noch nicht ausgebrochen ist, dann liefern die Tests keine verlässlichen Ergebnisse. Wir müssen also abwarten, ob Schüler nicht doch noch Symptome zeigen“, erklärte Amtsärztin Christine Gröger.

Alle Ergebnisse vom Samstag hier im Überblick:

19.40 Uhr: Lange Inkubationszeit

Hintergrund der Quarantäne ist die lange Inkubationszeit der Erkrankung Covid-19. Mit den Vorsichtsmaßnahmen soll eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Südtirol wurde jüngst zum Risikogebiet erklärt. Sachsen-Anhalt war am Samstagnachmittag das einzige Bundesland, in dem noch keine Infektion mit Sars-Cov-2 nachgewiesen wurde. Laut Sozialministerium gab es schon mehr als 1.000 Tests.

18.40 Uhr: OB Wiegand ist erleichtert

Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) ist erleichtert, dass die Proben der auf das Coronavirus getesteten Schüler negativ gewesen sind. „Das ist für die Jugendlichen und ihre Angehörigen die beste Nachricht“, sagte der OB am Samstagabend der MZ. Gleichzeitig stellte er klar, dass die 14-tägige Quarantäne für die 80 Schüler des Thomas-Müntzer-Gymnasiums und des Christian-Wolff-Gymnasiums bestehen bleibe. Es sei nicht ausgeschlossen, dass Schüler den Virus in sich tragen, die Krankheit aber noch nicht ausgebrochen sei. In diesem Fall arbeitet der Test nicht zuverlässig, hatte das Gesundheitsamt der Stadt bereits erklärt.

17.30 Uhr: Alle Tests negativ

Die insgesamt 50 Corona-Virus-Tests, die bei Schülerinnen und Schülern sowie Begleitpersonen der Schülerfahrt durchgeführt wurden, sind nach Angaben der Stadtverwaltung alle negativ. Damit gebe es in der Stadt Halle aktuell keinen Infektionsfall.

15.30 Uhr: Zwei Wochen in Quarantäne

Die Gesundheitsämter und das Sozialministerium verständigten sich darauf, dass alle Schülergruppen und Begleiter nach ihrer Rückkehr sicherheitshalber zwei Wochen in heimischer Quarantäne bleiben, selbst wenn zunächst niemand Symptome zeigt. Hintergrund ist die lange Inkubationszeit der Erkrankung Covid-19. Mit den Vorsichtsmaßnahmen soll eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

12.10 Uhr: Schüler auf Corona getestet

Nach der Rückkehr von Schülerreisegruppen aus dem besonders vom neuartigen Coronavirus betroffenen Südtirol nach Halle werden mehrere Abstriche ausgewertet. Bis Samstagmittag lagen noch keine Testergebnisse vor, wie ein Stadtsprecher sagte. Sollte es bestätigte Fälle geben, werde zeitnah informiert. Wann die Tests abgeschlossen sind, blieb offen. Am Freitagabend hieß es, die Auswertung könne ein bis zwei Tage dauern.

08.30 Uhr: Warten auf Testergebnisse

Nach der Ankunft der Schülergruppe in Halle geht das bange Warten auf die Testergebnisse weiter. Laut den Ärzten sei erst gegen Samstagabend mit einem endgültigen Urteil zu rechnen.

Alle Ereignisse vom Freitag hier im Überblick:

21.11 Uhr: Schüler einzeln untersucht

In Vierergruppen werden die Schüler jeweils zur Untersuchung in ein vor Ort aufgestelltes Zelt gebracht. Dort findet eine medizinische Inaugenscheinnahme statt, es wird unter anderem Fieber gemessen, in den Rachen geschaut. Später können die Schüler dann nach Hause, um sich in eine zweiwöchige Quarantäne zu begeben.

21.02 Uhr: „Besondere Situation“

Amtsärztin Christine Gröger äußert sich im MZ-Interview: "Es ist schon eine besondere Situation überhaupt für die Stadt, weil wir das in dieser Form noch nie praktizieren mussten." Die Eltern konnten ihrer Aussage nach bereits gut informiert werden, es gebe aber immer noch Nachfragen. Laut Gröger gelte die Quarantäne-Regelung für alle, die mit in dem Haushalt der betroffenen Schüler von nun an leben. Die Eltern wurden vorab über diese Bedingung informiert, damit Familienmitglieder eventuell vor dem Eintreffen der Schüler woanders unterkommen könnten.

Häusliche Quarantäne bedeutet, dass die Betroffenen ihre Wohnung nicht verlassen dürfen. Bei der Versorgung appeliert die Stadt zunächst an Hilfe von Verwandten, Freunden und Nachbarn.  Wenn keine Möglichkeit dazu bestehen würde, könne dies mit dem Gesundheitsamt besporchen werden, um eine Löung zu finden, so Christine Gröger.

20.48 Uhr: Bus auf Schulgelände angekommen

Der Bus mit Schülern des Giebichensteingymnasiums ist auf dem Parkplatz  des TMG angekommen. Nun werden die Schüler nach und nach untersucht. Danach müssen sie sich in häusliche Quarantäne begeben.

20.31 Uhr: Ärzte untersuchen Elftklässler

Sechs Ärzte stehen bereit, um die Schüler aus der elften Klasse zu untersuchen. Nach Angaben von Amtsärztin Christine Gröger sollen nicht von allen Jugendlichen Abstriche gemacht werden.  Es gehe vor allem um jene Schüler, die Krankheitssymptome zeigen. Vier Schüler hätten bereits in Südtirol Anzeichen eines Infekts gezeigt. Sie seien noch vor Ort in Südtirol von einer Amtsärztin untersucht worden.

20.21: Ergebnisse frühestens Samstagabend

Nach Aussagen von Amtsärztin Christine Gröber sollen die Abstriche, die bei Schülern genommen worden sind, am Samstagmorgen in einem Labor untersucht werden. Mit Ergebnissen sei frühestens am Samstagabend zu rechnen. Und: Auch wenn die Ergebnisse negativ sein sollten, behält sich das Gesundheitsamt aufgrund der besonderen Lage in Südtirol vor, weitere Test durchzuführen. Dies gilt auch für diejenigen, die bisher keine Symptome gezeigt haben, aber später noch zeigen.

Bei zwei Schüler vom Christian-Wolff-Gymnasium, die zum Skikurs in Südtirol waren, war am Freitagnachmittag Fieber festgestellt worden. Von diesen beiden Schülern wurden Abstriche genommen.

20.16 Uhr: Viele müssen in Quarantäne

Von der Quarantäne sind übrigens auch alle Familienmitglieder betroffen, die mit den Schülern  aus den Risikogebieten in Kontakt kommen. Das sind in Halle demnach mehrere Hundert Personen. „Die Betroffenen dürfen die Häuser nicht verlassen und auch keine Besucher empfangen. Nachbarn, Freunde und Verwandte, die den Familien beispielsweise Lebensmittel bringen, müssen diese Dinge vor der Tür abstellen“, sagte der Leitende Notarzt der Stadt, Karsten zur Nieden, der MZ. Die Stadt will stichprobenartig kontrollieren, ob die häusliche Quarantäne auch eingehalten wird.

20.09 Uhr: Bus steckt immer noch fest

Der Bus mit den Schülern steckt immer noch fest. Mittlerweile wird ein geparktes Auto, das dem Bus im Weg steht, abgeschleppt. Derweil warten in der Turnhalle der Schule auf die Ankunft ihrer Söhne und Töchter.

20.04 Uhr: Probleme bei Ankunft von Bus

Es gibt Probleme bei der Anreise des Busse: Er steht momentan in der Richard-Wagner-Straße und kommt dort nicht um eine Kurve. Unterdessen warten Eltern in der Turnhalle des TMG auf die Ankunft ihrer Kinder.

19.44 Uhr: Ankunft von TMG-Schülern erwartet

Am Giebichensteingymnasium Thomas Müntzer hat die Feuerwehr vor der Turnhalle den Bereich um das mobile Untersuchungszelt beleuchtet. Jede Minute wird der Bus mit 40 Schülern erwartet.

19.17 Uhr: Schulleiter ruft zu Besonnenheit

Nachdem Schüler des Christian-Wolff-Gymnasiums von ihrer Reise aus Italien zurückgekehrt sind, appelliert Schulleiter des CWG, Andreas Slowig noch einmal zur Besonnenheit: „In solchen Situationen ist es wichtig, Gelassenheit zu bewahren. Vorsicht ist notwendig, aber es bringt nichts, wenn man in übersteigende Panik Sicherheitsmaßnahmen trifft, die der Situation nicht angemessen sind."

18.51 Uhr: Weißenfelser Schüler kehren zurück

Auch die Schüler des Weißenfelser Goethe-Gymnasiums sind am Freitagabend aus den italienischen Bergen zurückgekehrt. Gegen 18 Uhr kam der Reisebus aus Südtirol in der Weißenfelser Marie-Curie-Straße an. Dutzende Eltern warteten bereits auf ihre Kinder, die nun für zwei Wochen in häusliche Quarantäne müssen.

Im Gegensatz zu Halle, wo ebenfalls Schüler vom Skikurs aus Südtirol zurückgekehrt sind, gab es in Weißenfels zunächst keine besonderen Sicherungsmaßnahmen oder Kontrollen. Mit der MZ wollte indes keiner der angesprochenen Eltern reden.

17.55 Uhr: Gallisches Dorf

Sachsen-Anhalt ist mittlerweile das einzige Bundesland in Deutschland, in dem noch keine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt wurde. In den sozialen Medien wird dieser Umstand gerade Gegenstand zahlreicher Memes, GIFs und Bilder.

17.31 Uhr: 14-tägige Quarantäne

Laut Stadtverwaltung wird es in jedem Fall eine 14-tägige Quarantäne geben für die Teilnehmer. Selbst dann, wenn die Tests negativ ausfallen. Die Abstriche wurden derweil nur bei den beiden Fieberkranken genommen.

17.08 Uhr: Infos der Stadt Halle

Auf der Internetseite der Stadt Halle gibt es Informationen der Stadt Halle zum Corona-Virus, Kontaktmöglichkeiten und Ansprechpartner für die Bevölkerung: https://www.halle.de

17.03: HFC-Heimspiel

Auch beim Halleschen FC, der am Sonntag sein Drittliga-Heimspiel gegen den FC Ingolstadt ausrichtet, ist die Bedrohung durch das Virus ein Thema. Einschränkungen wegen des sich in anderen Teilen Deutschlands ausbreitenden Corona-Virus wird es am Sonntag nicht geben - voraussichtlich.

16.56 Uhr: Fieberfälle bei Schülern

Zwei Fieberfälle gibt es bereits. Da alle Schüler und Lehrer am CWG im gleichen Bus gefahren sind, heißt das jetzt: Für alle Reiseteilnehmer des Skikurses und ihre Familien ist bis morgen häusliche Quarantäne angeordnet. Sie dürfen ihr Zuhause nicht verlassen.

Am Samstag sollte dann das Ergebnis der Abstriche vorliegen, die jetzt gemacht werden. Sind alle Abstriche negativ, wird die Quarantäne aufgehoben. Falls es einen positiven Fall gibt, beginnt sofort eine 14-tägige Quarantänephase für die Skikurs-Teilnehmer. Unabhängig davon, empfiehlt der Schulleiter den Eltern, dass die Schüler, die in Südtirol waren, die nächste Woche Zuhause bleiben.

16.48 Uhr: OB erwartet Corona-Fälle in Halle

Oberbürgermeister Wiegand geht davon aus, dass in den kommenden Wochen möglicherweise ein Großteil der Bevölkerung Halles vom Coronavirus betroffen sein wird. Er hat in einer Lagebesprechung mit den niedergelassenen Hausärzten der Stadt deshalb alle Ärzte zu Besonnenheit aufgerufen.

Wer mit dem neuartigen Coronavirus infiziert ist, bleibt möglicherweise trotzdem von Krankheitssymptomen verschont. Laut Robert-Koch-Institut variieren die Krankheitsverläufe sehr stark. Die häufigsten Symptome gleichen der einer Grippe.

16.43 Uhr: Vorkehrungen am TMG

Auch am Giebichenstein-Gymnasium TMG ist ein Zelt für die Rückkehrer aus Südtirol eingerichtet worden. Das Ordnungsamtes und die Feuerwehr sind vor Ort, jedoch kein medizinisches Personal. Nach MZ-Informationen werden die Schüler erst am Abend in Halle eintreffen. Noch sind keine Eltern vor Ort.

Die Zelte sind blickdicht, haben einen Fußboden und sind nach MZ-Informationen mit Bierbänken ausgestattet und beheizt. Das medizinische Equipment, etwa zum Fiebermessen führen die Ärzte mit.

16.25 Uhr: Schüler müssen ins Zelt

Der erste Schüler hat den Bus verlassen und ist direkt in das aufgebaute weiße Zelt gelaufen. Die Schüler sollen jetzt einzeln, einer nach dem anderen den Bus verlassen.

16.05 Uhr: Der erste Bus kommt an

16.02 Uhr: Gesundheitsamt unterwegs

Auch zwei Teams vom Gesundheitsamt sind inzwischen zu den beiden Schulen in Halle gefahren.

15.53 Uhr: Spezialsprechstunde

Ab Montag soll in der Poli Reil eine Spezialsprechstunde für Corona-Verdachtsfälle eingerichtet werden. Dort sollen alle Menschen behandelt werden, die als begründete Verdachtsfälle gelten. Das gab Kathrin Ruschke, ärztliche Direktorin der Poli Reil bekannt. Ein begründeter Verdachtsfall liegt vor, wenn ein Patient grippeähnliche Symptome zeigt und zuvor entweder in einem Corona-Infektionsgebiet war, oder direkten Kontakt mit einem Infizierten hatte.

Mit diesem sogenannten „Fieberzentrum“ sollen die Hausarztpraxen entlastet werden, die in den vergangenen Tagen immer wieder Patienten abgewiesen haben, weil sie sie nicht behandeln konnten. Zu der Spezialsprechstunde soll es einen separaten Eingang und eigenes Personal geben.

15.44 Uhr:  Ruhe vor dem Sturm

Inzwischen haben alle Schüler das Gebäude und das Schulgelände verlassen. Während einige jüngere Schüler der Fünften Klassen sich nach Verlassen der Schule fragten, was hier passiert, wussten die älteren Schüler gut bescheid.

„Das ist wegen der Corona-Gefährdung", sagte ein Schüler und erklärte auf die Frage, wie er sich dabei fühlt: „ein bisschen unwohl". Eine andere Schülerin meinte, man solle das ernst nehmen, fand aber auch, dass derzeit viel Panik gemacht werde.

15.28 Uhr: Elterninformation vom TMG

Unterdessen informiert das Giebichenstein-Gymnasium auf der Schull-Homepage über die Quarantäne-Maßnahmen: 

„Sehr geehrte Eltern, unseren Schülerinnen und Schülern und Kolleginnen und Kollegen, die diese Woche in Südtirol waren, geht es allen gut und sie befinden sich inzwischen auf der Heimreise. Die Schulleitung war innerhalb dieser Woche um intensiven Austausch mit allen Beteiligten bemüht, um Vorsichtsmaßnahmen für die nächsten Schulwochen abzustimmen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nicht alle E-Mails, die uns erreicht haben, beantworten konnten. Auf Veranlassung des Gesundheitsamtes und der Stadt Halle verbleiben alle Teilnehmer und Betreuer des Ski- und Snowboardkurses ab sofort bis voraussichtlich 20.03.20 zu Hause.“

15.22 Uhr: Bus mit TMG-Skikurs

Unterdessen werden auch bereits Vorsichtsmaßnahmen am TMG getroffen. Nach MZ-Informationen befindet sich der Bus mit den Schülern aktuell noch in Bayern.

15.14: Statement des CWG-Schulleiters

15.01 Uhr: Letzte Schüler verlassen Gebäude

Das erste rot-weiße Flatterband wurde vorm Eingang zum Schulgelände gespannt. Neben dem schon vorhandenen Feuerwehrauto ist nun auch der Notarzt vorgefahren. Derweil verlassen nach und nach die letzten Schüler das Gebäude.

14.54 Uhr: Weißenfelser Schüler betroffen

Am Freitag kommen auch 37 Schüler und vier Lehrkräfte des Goethe-Gymnasiums Weißenfels von ihrer Reise aus dem Südtirol in Italien zurück. Hier werden die Eltern bei Ankunft ihrer Kinder durch das Gesundheitsamt über die Verhaltensregeln bei häuslicher Quarantäne informiert. Der Landkreis prüfe zudemt, wie durch digitale Lernmethoden der durch die Quarantänemaßnahmen entstehende Unterrichtsausfall minimiert werden kann.

14.42 Uhr: Schüler sollen CWG verlassen

Der Schulleiter des Wolff-Gymnasiums hat allen Schülern derweil erklärt, sie sollen das Schulgebäude bis 15 Uhr verlassen.

14.01 Uhr: Feuerwehr riegelt CWG ab

Die Feuerwehr riegelt seit dem frühen Nachmittag das Gelände rund um das Christian-Wolff-Gymnasium in Halle-Neustadt ab. Die Schülergruppe wird zwischen 16 und 16.30 Uhr zurück erwartet. Es wurde ein ein Zelt und ein Dixie-WC auf dem Gelände aufgestellt.

13.40 Uhr: Mitteilung des Ministeriums

„Vor dem Hintergrund der jetzt erfolgten Einstufung von Südtirol als Coronavirus-Risikogebiet hat sich Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerium mit den Gesundheitsämtern im Land verständigt, einheitlich zu verfahren und Schülerinnen und Schüler, die jetzt von einer Skifreizeit in der Region zurückkehren, grundsätzlich für zwei Wochen unter häusliche Quarantäne zu stellen“, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit.

Dies sei „eine Vorsichtsmaßnahme“, so Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne. (mz)

Ein medizinischer Helfer wartet auf die nächsten Schüler zur Untersuchung auf einem Schulgelände in Halle.
dpa-Zentralbild
Wie geht es den Skischülern in Italien?
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Giebichenstein-Gymnasium Thomas Müntzer TMG
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